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Starker Auftritt der SuS Triathleten beim Saisonauftakt in Drensteinfurt

Beim 4. Drensteinfurt-Triathlon fiel endlich der Startschuss für die neue Saison der Triathleten des SuS Stadtlohn. Insgesamt waren sieben Athleten des SuS in Drensteinfurt am Start um die Saison einzuläuten. Trotz kühler Temperaturen und windiger Bedingungen herrschte im gesamten Team große Vorfreude auf die ersten Wettkämpfe des Jahres.

Den Auftakt für den SuS machten die Nachwuchsathleten Mika Liesner und Juna Oberzaucher. Für beide Athleten standen 400m Schwimmen – 10 Kilometer Radfahren – 2,5 km laufen auf dem Programm.

Mika Liesner machte den Anfang. Er zeigte besonders im Wasser seine Stärke und konnte sich direkt an die Spitze des Feldes hängen. Für Verwirrung sorgten allerdings mehrere Athleten, die bereits nach rund 300 Metern das Wasser verließen. Liesner war sich sicher, dass noch eine Runde zu absolvieren war, und schwamm konsequent weiter. Damit lag er letztlich auch richtig, denn die anderen Athleten wurden aufgrund einer zu kurzen Schwimmstrecke disqualifiziert. Nach dem Schwimmausstieg hatte er jedoch mit Schwindel zu kämpfen und musste das Rennen leider aufgeben. „Zumindest habe ich richtig gezählt“, nahm er die Situation anschließend mit Humor.

Auch Juna Oberzaucher überzeugte mit einer starken Leistung. Das Schwimmen zählt zwar noch nicht zu ihrer Lieblingsdisziplin, dennoch zeigte sie dort deutliche Fortschritte aus den Wintermonaten. Auf dem Rad fehlte zunächst der Anschluss an eine Gruppe, dennoch arbeitete sie sich mit einer starken Leistung bereits bis auf Rang neun nach vorne. Ihre große Stärke spielte sie dann auf der Laufstrecke aus. Mit viel Power auf den letzten Kilometern konnte sie noch mehrere Konkurrentinnen überholen und erreichte nach starken 55:15 Minuten einen hervorragenden fünften Platz in der Jugend A. „Das Laufen war am besten, da konnte ich nochmal viele einholen“, freute sich sie im Ziel.

Nach den Nachwuchsrennen folgte der erste Start in der Landesliga Nord. Für den SuS Stadtlohn gingen Martin Kade, Stefan Kortboyer und Jürgen Gehling an den Start. Trotz des Fehlens eines vierten Starters zeigte sich einmal mehr der starke Teamgeist innerhalb der Mannschaft. Die Athleten unterstützten sich gegenseitig und pushten sich über den gesamten Wettkampf hinweg.  Es ging für alle Starter im Jagdstart über die Distanzen 800m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen.

Martin Kade gehörte von Beginn an zu den stärksten Athleten des Tages. Nach einer längeren Verletzungspause bis Mitte März und zwei schwierigen Jahren mit verpassten Langdistanzrennen stand für ihn vor allem eines im Vordergrund: „Mein Ziel war es, wieder Spaß am Triathlon zu finden – und das hat geklappt.“ Bereits beim Schwimmen zeigte Kade seine Klasse und verließ als zweitschnellster Schwimmer der Liga das Wasser. Auch auf dem Rad gehörte er zur Spitzengruppe. Erst beim Laufen machten sich Krämpfe bemerkbar, wodurch er immer wieder kurze Geh- und Dehnpausen einlegen musste. Trotzdem erreichte er nach starken 1:56 Stunden Rang zwei der Gesamtwertung.

Auch Stefan Kortboyer erwischte einen gelungenen Saisonauftakt. Mit dem Schwimmen war er zunächst zwar nicht zufrieden, kämpfte sich danach aber eindrucksvoll zurück ins Rennen. Auf dem Rad machte er zahlreiche Plätze gut und wechselte bereits als 19. auf die Laufstrecke. Dort zeigte er seine Stärke und lief die zehn Kilometer mit einem Schnitt von vier Minuten pro Kilometer. Mit einer Gesamtzeit von 2:03 Stunden erreichte Kortboyer am Ende einen starken neunten Platz. „Es ist noch Luft nach oben, aber insgesamt war es ein gelungener Auftakt“, lautete sein positives Fazit.

Für Jürgen Gehling war es der erste Ligastart nach mehreren Jahren Pause. Entsprechend ging er das Rennen zunächst kontrolliert an, um sich die Kräfte gut einzuteilen. Besonders auf dem Rad konnte er trotz weniger Trainingskilometer überzeugen und viele Plätze gutmachen. Auch beim Laufen hielt er sein Tempo konstant und erreichte nach 2:24 Stunden das Ziel. Besonders hob Gehling anschließend den starken Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft hervor: „Das Team hat mich richtig mitgezogen. Es macht einfach Spaß, mit so einer tollen Mannschaft unterwegs zu sein.“ Trotz des fehlenden vierten Starters erreichte das Team des SuS einen starken zehnten Platz in der Tageswertung von über 20 Mannschaften.

Neben den Ligastartern gingen auch noch Frank Dornbusch über die Volksdistanz und Michelle Alferink über die Kurzdistanz an den Start.

Nach drei Jahren Triathlonpause aufgrund einer langwierigen Knieverletzung war der Start in Drensteinfurt für Frank Dornbusch etwas ganz Besonderes. Über die Volksdistanz mit 400m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen feierte er sein Comeback im Triathlonsport.

Vor allem beim Schwimmen und auf dem Rad zeigte Dornbush bereits wieder starke Leistungen und fand gut zurück in den Wettkampfrhythmus. Erst beim abschließenden Lauf merkte er die noch fehlenden Laufkilometer der vergangenen Monate. „Beim Laufen fehlt mir nach der Knieverletzung aktuell noch etwas Schnelligkeit und Ausdauer“ erklärt er nach dem Rennen ehrlich.

Nach insgesamt 1:19 erreichte er zufrieden das Ziel. Besonders wichtig war für ihn der gelungene Wiedereinstieg: „Ich bin erst seit Januar wieder richtig im Training und deshalb sehr zufrieden. Das Wichtigste ist aber: Es hat endlich wieder richtig Spaß gemacht.“

Aufgrund ihres Zweitstartrechts in der 2. Triathlon-Bundesliga für REatingen darf Michelle Alferink in dieser Saison nicht für das Ligateam des SuS Stadtlohn starten. Dennoch wollte sie gemeinsam mit dem Team in die Saison starten und ging über die Kurzdistanz an den Start. Den Wettkampf nutze sie gleichzeitig als letzten Form- und Materialtest für die Championships im slowakischen Samorin in der der kommenden Woche.

Alferink zeigte eine starke Leistung und kam bereits beim Schwimmen mit rund vier Minuten Vorsprung als erste Frau aus dem Wasser. Auf der Radstrecke konnte sie Ihren Vorsprung auf die nächstplatzierte Athletin weiter vergrößern. Auch beim abschließenden 10 km Lauf zeigte sie eine gute Form und blieb unter der 42 Minuten Marke. Nach 2:06 Stunden erreichte sie mit rund zwölf Minuten Vorsprung als erste Frau das Ziel.  „Ich wollte einfach nochmal einen Wettkampf machen und nach der langen Trainingsphase ohne Rennen schauen, wo ich aktuell stehe. Natürlich hoffe ich, dass die Form nächste Woche ähnlich gut ist – das wäre schon ein Traum“, blickte Alferink auf die bevorstehende Championship voraus. Dort wartet ein international stark besetztes Teilnehmerfeld auf sie.

Hier geht es zu den Ergebnissen: https://drensteinfurt-triathlon-2026.racepedia.de/ergebnisse

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SuS Triathleten erfolgreich beim Triathlon in Drensteinfurt

Starker Teamgeist und starke Einzelleistungen beim Triathlon in Drensteinfurt

Drensteinfurt – Beim zweiten Wettkampf des NRW-Nachwuchscups nach dem Saisonauftakt in Neuss zeigten die jungen Triathletinnen und Triathleten des SuS Stadtlohn in Drensteinfurt bei sommerlichen Bedingungen starke Leistungen und großen Teamgeist.

Für die männliche Jugend B und Schüler A gingen Lennart Strotmann, Mats Völker und Paul Kneifel an den Start. Die Athleten mussten 400 Meter im 50-Meter-Becken schwimmen, eine 10 Kilometer lange Radrunde absolvieren und abschließend 2,5 Kilometer laufen.

Besonders beeindruckend war das mannschaftliche Zusammenspiel zwischen Mats Völker und Paul Kneifel. Da Paul noch um die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften kämpfte, stellte sich Mats, der bereits qualifiziert ist, ganz in den Dienst seines Teamkollegen. Die beiden schwammen gemeinsam, und auf dem Rad übernahm Mats fast durchgängig die Führungsarbeit, um Paul für den Lauf zu schonen. Diese Taktik ging auf: Paul belegte am Ende einen hervorragenden dritten Platz. Die Hoffnung auf das DM-Ticket war zunächst groß – leider wurde sie jedoch nicht erfüllt, da auch die beiden vor ihm Platzierten noch nicht qualifiziert waren. So erhielt der Sieger des Rennens den letzten freien Startplatz für die Deutsche Meisterschaft, während Paul trotz starker Leistung leer ausging. Mats erreichte am Ende noch einen guten 6. Platz.

Mats Völker

Siegerehrung Paul Kneifel

Für Lennart Strotmann war es der allererste Triathlon überhaupt – und der junge Athlet machte seine Sache direkt sehr gut: Mit einem starken Einstand und einer konstanten Leistung über alle Disziplinen hinweg belegte er auf Anhieb einen respektablen 13. Platz im hochklassigen Feld.

Auch bei der weiblichen Jugend B gab es Grund zur Freude: Ella Krumbeck überzeugte mit einer starken Schwimmleistung und konnte sich in der ersten Radgruppe behaupten. Auf dem Rad zeigte sie eine sehr starke Leistung, und auch in der zweiten Hälfte des Laufs konnte sie noch einmal zulegen. Mit einer soliden Laufleistung sicherte sie sich am Ende einen starken fünften Platz im Nachwuchscup und bestätigte damit ihre gute Form.

Ella Krumbeck

In der Altersklasse Jugend A/Junioren waren Mika Liesner und Leo Waldmann am Start. Leo ging das Schwimmen etwas zu schnell an, was sich im weiteren Verlauf des Rennens bemerkbar machte. Zudem hatte er im Ziel mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Trotz dieser Herausforderungen erreichte er einen respektablen elften Platz in der Jugend A. Mika zeigte sich grundsätzlich zufrieden mit seinem Rennen, lediglich die Wechsel hätten etwas besser laufen können. Am Ende belegte er einen soliden neunten Platz bei den Junioren.

Leo Waldmann

Mika Liesner

Insgesamt war der Triathlon in Drensteinfurt für das Nachwuchsteam ein gelungener Wettkampftag mit vielversprechenden Ergebnissen, bemerkenswertem Teamgeist und wichtigen Erfahrungen für die weitere Saison.

Michelle Alferink Dritte über die Mitteldistanz

Zwei weitere Athleten der Senioren des SuS haben über die Mitteldistanz eindrucksvoll ihre Form unter Beweis gestellt. Klaus Wansing und Michelle Alferink nutzten den Wettkampf als Generalprobe für die kommende Langdistanz in Roth. Der Wettkampf ging über Strecken von 1,2 km Schwimmen, 60 km Radfahren und 15 km Laufen und bot spannende Momente für die beiden Sportler.

Michelle Alferink & Klaus Wansing

Für Michelle Alferink begann der Wettkampf vielversprechend: Bereits beim Schwimmen zeigte sie ihre Klasse und verließ als Viertplatzierte das Wasser. Auf dem Rad präsentierte sie sich in Höchstform. Trotz einer wendpunktreichen Strecke fuhr sie die schnellste Radzeit bei den Frauen und ging als Führende auf die Laufstrecke. Beim Laufen lief es nicht ganz nach Plan, dennoch erreichte Alferink das Ziel als dritte Frau mit einer beeindruckenden Gesamtzeit von 3:19:16.

Für Klaus Wansing gestaltete sich der Wettkampf deutlich herausfordernder. Als Athlet, der seine Stärken traditionell nach dem Schwimmen zeigt, wurde sein Rennen durch einen Sturz nach 20 km auf dem Radabschnitt beeinträchtigt. Doch Wansing bewies Kampfgeist und setze den Wettkampf fort. Beim Laufen konnte er seine wahre Stärke ausspielen, mehrere Plätze gutmachen und überquerte die Ziellinie nach 3:59:05 – unter der 4-Stunden-Marke.

„Wir sind beide sehr zufrieden mit unserer Leistung“, resümierten Alferink und Wansing. Der Fokus liegt nun auf dem Saisonhöhepunkt in Roth. Dabei können sie sich auf die Unterstützung ihrer Teamkollegen verlassen, die sie nicht nur mental begleiten, sondern sogar extra aus Stadtlohn anreisen, um sie anzufeuern. Eine Gruppe von 12 Sportlern vom SuS fahren die Strecke von 550km sogar mit dem Rennrad nach Roth. Bereits in Drensteinfurt zeigte sich: Triathlon mag zwar auf den ersten Blick wie ein Einzelsport wirken, aber für den SuS Stadtlohn ist es definitiv ein Teamspirit, der den Unterschied macht.

Die vollständigen Ergebnisse sind auf der offiziellen Veranstaltungsseite verfügbar: www.drensteinfurt-triathlon.de