Veröffentlicht am — Kommentar hinterlassen

Die Damen des SuS Stadtlohn überzeugen mit vielen Toren und gewinnen deutlich

Damen gewinnen gegen Warendorf

Die Frauen des SuS Stadtlohn haben am dritten Spieltag der Bezirksliga Münsterland ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Gegen die Warendorfer SU stand am Ende ein verdienter 37:28-Erfolg. Nach einer umkämpften ersten Halbzeit setzte sich Stadtlohn nach dem Seitenwechsel zunehmend ab und überzeugte mit einer starken Mannschaftsleistung.

Die Anfangsphase verlief zunächst ausgeglichen. Zwar gelang Stadtlohn nach einem frühen 0:1-Rückstand schnell die Wende zum 4:2, doch Warendorf blieb dran. Immer wieder wechselte die Führung, sodass es in der 25. Minute noch 15:15 stand. Dann erwischte Stadtlohn eine starke Schlussphase: Mia Boeckers und Johanna Hornhues sorgten mit drei Treffern in Folge für die 18:15-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Stadtlohnerinnen immer besser ins Spiel. Hohes Tempo, schnelle Tore und eine zunehmend stabilere Defensive sorgten dafür, dass der Vorsprung Stück für Stück ausgebaut werden konnte. Warendorf hielt dagegen, konnte den Lauf des SuS aber nicht mehr entscheidend stoppen. In der Schlussphase ließ Stadtlohn nichts mehr anbrennen. Der Vorsprung wuchs weiter und spätestens beim 30:22 war die Partie entschieden. Den Schlusspunkt setzte Johanna Hornhues mit ihrem neunten Treffer zum 37:28-Endstand, womit Stadtlohn den ersten Saisonsieg perfekt machte.

Auch die breite Verteilung der Tore war an diesem Tag eine Stärke. Erfolgreichste Werferin war Johanna Hornhues mit neun Treffern. Amy Wientjes und Mia Boeckers erzielten jeweils sechs Tore, Pauline Jaegers und Annika Schlüter jeweils vier. Jetzt gilt es, an diese Leistung anzuknüpfen: am kommenden Sonntag wartet mit dem Tabellenersten VfL Eintracht Mettingen die nächste Herausforderung. Dann wollen wir erneut alles auf die Platte bringen und uns ein spannendes Duell liefern.

Veröffentlicht am — Kommentar hinterlassen

Erster Punkt der Saison: Handball-Herren erkämpfen Remis gegen Senden

Herren - Senden 2

Im dritten Anlauf hat es geklappt: Die 1. Herren der Stadtlohner Handballer haben in einem echten Heimspiel-Krimi ihren ersten Punkt in der Bezirksliga eingefahren. Gegen den ASV Senden II trennte man sich nach einer packenden Schlussphase mit 32:32 (16:18).

Dabei starteten die Hausherren furios. Nach acht Minuten schien beim Stand von 7:2 alles auf einen Sieg hinauszulaufen, und die Fehler der ersten beiden Saisonspiele schienen vergessen. Bis zur 15. Minute (14:9) hielt der Vorsprung, doch danach verlor das Team zunehmend den Faden. Taktische Vorgaben vom neuen Trainer Jörg Levermann wurden nicht mehr konsequent umgesetzt, und Senden nutzte eine Schwächephase mit einem Fünf-Tore-Lauf gnadenlos aus. So glitt den Stadtlohnern die Kontrolle aus der Hand, und es ging mit einem 16:18-Rückstand in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener und hart umkämpfter Schlagabtausch. Vor allem dem treffsicheren Christoph Maschmeier (11 Tore) war es zu verdanken, dass Stadtlohn bis zur 55. Minute (29:30) im Spiel blieb. Ein eigener Dreier-Lauf in der 58. Minute brachte zwar die Führung, reichte jedoch nicht für die Vorentscheidung. Beim Stand von 32:32 bot sich im letzten Angriff noch die große Chance auf den Heimsieg. Auch wenn die Stadtlohner zunächst geduldig die Zeit von der Uhr nahmen, wurde vergebens nach einer vielversprechenden Abschlusschance gesucht und so musste man sich mit einem Unentschieden zufrieden geben.

Christoph Maschmeier (11), Hannes Heming (5), Simon Vennemann (4), Simon Groß-Heynk (3), Paul Heming (3), Fabius Spangenberg (2), Johannes van Almsick (2), Sebastian Heming (1), Dominik Dücker (1), Kai Dalhues, Benno Wewers, Jan Tegelkamp, Kai Brands, Jonas Hueske

Veröffentlicht am — Kommentar hinterlassen

Derby-Niederlage in Vreden

Damen 1 - Gronau

Die Handballerinnen des SuS Stadtlohn mussten im Derby bei der DHGAmmeloe/Ellewick eine 21:31 (10:18)-Niederlage hinnehmen. Ausschlaggebend war vorallem die erste Halbzeit, in der sich die Gastgeberinnen früh einen komfortablenVorsprung erspielten.

Zu Beginn des Spiels entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Nachdem die Stadtlohnerinnen jedoch früh einige gut ausgespielte Chancen im Angriff nicht nutzen konnten, gewann die DHG Mitte der ersten Halbzeit zunehmend die Kontrolle und setzte sich über 8:5 und 12:6 ab. Bis zur Pause wuchs der Rückstand auf 10:18 an.

Nach dem Seitenwechsel zeigte der SuS eine bessere Reaktion. Mit mehr Tempo im Angriff und einer verbesserten Abwehr konnten die Stadtlohnerinnen den Rückstand zwischenzeitlich auf 13:18 verkürzen. Die Gastgeberinnen ließen sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und stellten den alten Abstand schnell wieder her.

Auch wenn Stadtlohn bis zum Schlusspfiff kämpfte, konnte die Partie nicht mehrgedreht werden. Am Ende fiel die Niederlage mit 21:31 deutlich aus.

Ein besonderer Dank gilt trotz allem dem zahlreichen Stadtlohner Publikum, das dieMannschaft auch auswärts lautstark unterstützte. Nun gilt es, die positiven Ansätze ausder zweiten Halbzeit mitzunehmen und die Chancen im nächsten Spiel, amkommenden Samstag um 16.30 Uhr in heimischer Halle gegen den Warendorfer SUkonsequenter zu nutzen.

Veröffentlicht am — Kommentar hinterlassen

Stadtlohns Handballdamen starteten mit zwei Damenmannschaften in die neue Saison

2. Damen gegen Wettringen 5

Zweite Damen holt zwei Punkte zu Saisonbeginn

Am vergangenen Wochenende startete die Handballsaison 2026/2027 für die Damenmannschaften des SuS Stadtlohn. Während man in der vergangenen Saison mit einer großen Mannschaft den Klassenerhalt in der Bezirksliga sicherte, freut sich der sich Verein nun erneut mit zwei Mannschaften in der Bezirksliga und der Kreisklasse anzugreifen.

Am Samstag startete die zweite Mannschaft unter Trainer Felix Hinnemann im Heimspiel gegen Wettringen 5 in die Saison. In der Burgsporthalle dominierten die Stadtlohnerinnen das Spiel und gewannen 24:14.

Von Beginn an überzeugten die Stadtlohnerinnen mit konzentriertem und selbstbewusstem Auftreten. Auch als Wettringen zwischenzeitlich auf 10:9 herankam, ließ sich die Mannschaft nicht verunsichern. Stattdessen blieb sie ihrer Linie treu und übernahm wieder zunehmend die Kontrolle über die Partie.

Besonders über Spielzüge im Angriff mit guten Laufwegen konnten Lücken in der gegnerischen Abwehr für Torabschlüsse genutzt werden, sodass die Stadtlohnerinnen sich besonders in der zweiten Halbzeit immer weiter absetzten konnten. Mit dieser geschlossenen Mannschaftsleistung sicherte sich die Stadtlohner Zweite verdient die
ersten beiden Punkte der Saison.

Am Sonntag läutete die 1. Damen des SuS Stadtlohn ihren Saisonauftakt im Heimspiel gegen den SV Vorwärts Gronau 09 ein. Den Stadtlohner Damen war bereits vor der Partie klar, dass mit Gronau ein starker Gegner mit einem vor allem körperlichen und schnellen Spiel auf sie wartete. Entsprechend entwickelte sich von Beginn an eine intensive Partie,
in der den Stadtlohnerinnen in der ersten Halbzeit teilweise die nötige Konstanz im Torabschluss fehlte. Mit einem 7:11-Rückstand ging es in die Pause. Nach einigen Umstellungen stand die Stadtlohner Abwehr im zweiten Durchgang deutlich kompakter. Die Mannschaft zeigte über die gesamte Spielzeit großen kämpferischen Ehrgeiz und ließ
sich auch vom Rückstand nicht entmutigen. Auch wenn es zum Auftakt noch nicht für die ersten Punkte reichte und die Stadtlohnerinnen sich mit 18:23 geschlagen geben mussten, schafft der gezeigte Einsatz einen positiven Ausblick auf die Saison.

Am kommenden Sonntag heißt es „Derbytime“ in Vreden. Die zweite Mannschaft wirft um 15 Uhr gegen DHG Ammeloe/Ellewick 2 (Walberthalle) an, die erste Mannschaft folgt um 17:15 Uhr gegen die erste Mannschaft der Damen aus Vreden (Hamalandhalle). In Vreden freuen sich die Stadtlohnerinnen auf zahlreiches, lautstarkes Stadtlohner Publikum!

2. Damen gegen Wettringen 5
Die 2. Damen des SuS Stadtlohn gewinnt das erste Saisonspiel der neuen Saison gegen
Wettringen 5.
Veröffentlicht am — Kommentar hinterlassen

SuS Triathleten beenden Landesliga-Saison mit Platz acht

Mit dem Wettkampf am Torfmoorsee in Riesenbeck fand am Sonntag die Landesliga-Saison der Triathleten ihren Abschluss, genau wie im vergangenen Jahr. Leider konnten die Stadtlohner nur mit drei Athleten ins Rennen gehen, für den SuS gingen Martin Kade, Stefan Kortboyer und Jens Liesner auf der Kurzdistanz über 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen ins Rennen.

Die Landesliga Nord eröffnete am Sonntag die Veranstaltung in Riesenbeck, bereits um 9:30 Uhr viel der Startschuss bei nicht unbedingt angenehmen Bedingungen, es noch recht frisch und die Sonne fehlte auch noch, zudem wehte ein sehr böiger Wind.

Jens Liesner, Stefan Kortboyer und Martin Kade

Als stärkster Stadtlohner glänzte an diesem Tag Martin Kade. Er drückte von Beginn an dem Rennen seinen Stempel auf und legte einen eindrucksvollen Start-Ziel-Sieg hin. Bereits beim Schwimmen konnte niemand folgen, nach gut 20 Minuten stieg er aus dem Wasser mit fast zwei Minuten Vorsprung. Auch auf dem Rad zeigte er eine starke Leistung und baute seine Führung sogar noch aus, nach 1:03 Stunden auf dem Rad lief er in die zweite Wechselzone. Auf den vier abschließenden Laufrunden konnte er jetzt schon etwas Tempo rausnehmen bei einem Vorsprung von mehr als 4 Minuten. Am Ende stand ein ungefährdeter Sieg in einer Zeit von 2:09 Stunden.

Stefan Kortboyer startete mit einer für ihn sehr guten Schwimmleistung ins Rennen, nach 24:19 Minuten stieg er aus dem Torfmoorsee. Auch auf dem Rad lief es für ihn richtig gut und er konnte sich im vorderen Feld halten, nach 1:08 Stunden ging es für ihn auf die Laufstrecke. Und auch hier behauptete er sich bravourös, konnte sich aber nicht weiter nach vorne kämpfen. Nach 2:18 Stunden lief als 11. der Tageswertung ins Ziel

Als Senior des Teams komplettierte Jens Liesner die Mannschaftsleistung des Tages. Nach fast 15 Jahren ging es für mal wieder über eine Kurzdistanz, mit dem Ziel vernünftig über die Distanz zu kommen. Das Schwimmen liegt ihm dabei noch am besten, da konnte er noch den Großteil der Kontrahenten hinter sich lassen, nach 23 Minuten ging es für ihn in die Wechselzone. Doch auf dem Rad und beim Laufen machten sich die doch fehlenden Trainingskilometer in diesem Jahr bemerkbar. Gerade auf dem Rad musste er viele Kontrahenten vorbeiziehen lassen. Auf der Laufstrecke lief es aber noch ganz gut und er verlor nur noch wenige Plätze. Am Ende erreichte er als 48. von 83 Athleten das Ziel und war zufrieden mit seiner Leistung.

Mit den Platzierungen 1, 11, 48 und bedingt durch einen fehlenden Starter und der verbundenen Höchstplatzziffer 96 belegten die Stadtlohner am Ende Rang acht in der Tageswertung, wobei sie damit zu dritt noch vor vielen Teams mit vier Startern lagen. In der Abschlusstabelle der Landesliga Nord verbesserte sich der SuS sogar noch um einen Rang und beendet die Saison 2026 auf einem guten 6. Platz von 23 Teams, und das trotz drei Wettkämpfen mit nur drei Startern.

Dieser Erfolg ist das Resultat einer geschlossenen Mannschaftsleistung, an der über die Saison hinweg viele Athletinnen und Athleten beteiligt waren: Martin Kade, Stefan Kortboyer, Jürgen Gehling, Leo Waldmann, Mika Liesner, Didier Duret, und Jens Liesner. Sie alle trugen mit ihren Starts zum starken sechsten Platz in der Abschlusstabelle bei. „Das war gelebter Teamgeist, jeder hat seinen Teil beigetragen“, so das gemeinsame Fazit der Mannschaft.

Ergebnis Riesenbeck: https://my.raceresult.com/374000/results

Übersicht Landesliga Nord: https://www.triathlonnrw.de/sport/liga/ligen/landesliga-nord

Veröffentlicht am — Kommentar hinterlassen

SuS- Nachwuchs beim NRW-Nachwuchscup in Goch erfolgreich

Für die beiden Nachwuchstriathleten Ella Krumbeck, Juna Oberzaucher und Mika Liesner vom SuS Stadtlohn ging am Wochenende zur nächsten Station im Nachwuchscup des Nordrheinwestfälischen Triathlon Verbandes. Es ging über die Diatanzen 400 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen (Jugend B) bzw. 750m – 20km – 5km (Jugend A + Junioren) an den Start.

Im Rennen der weiblichen Jugend B zeigte Ella Krumbeck ein gutes Rennen und belegte in einer Zeit von 42:58 Minuten den 6. Platz. Beim Schwimmen nicht ganz vorn mithalten und verpasste die vordere Radgruppe. Aber sie zeigte eine gute Leistung auf dem Rad und beim Laufen und kämpfte sich noch weiter nach vorne.

Für Juna Oberzaucher (Jugend A) gilt es ähnlich, auch sie startete nach dem Schwimmen eine Aufholjagd und belegte am Ende in 1:16 Stunden den 7. Platz in der Tageswertung.

Mika Liesner startete mit einem sehr guten Schwimmen ins Rennen und wechselte als Vierter, verpasste aber leider auch die Führungsgruppe auf dem Rad. Auf der Laufstrecke musste er dann noch Kontrahenten ziehen lassen, er belegte in 1:11 Stunden Rang sieben bei den Junioren.

Für den Nachwuchs steht jetzt noch das Abschlussevent im Nachwuchscup beim Heimrennen in Vreden am 13. September auf dem Programm.

Veröffentlicht am — Kommentar hinterlassen

Mentaler Sieg beim IRONMAN 70.3: Michelle Alferink trotzt heftigen Krämpfen und erreicht das Ziel

Manchmal läuft ein Wettkampf genau nach Plan. Und manchmal zwingt der Körper einen dazu, unterwegs einen neuen zu entwickeln. Genau das erlebte Michelle Alferink vom SuS Stadtlohn beim IRONMAN 70.3 Duisburg. Trotz heftiger Krämpfe kämpfte sie sich ins Ziel – und feierte dabei nach eigener Aussage den bislang größten mentalen Sieg ihrer sportlichen Laufbahn.

Der Wettkampf über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen begann nahezu perfekt. Alferink absolvierte die Schwimmstrecke in weniger als 30 Minuten und blieb damit bereits zum zweiten Mal unter der für sie magischen 30-Minuten-Marke.

Auch auf dem Rad fühlte sie sich stark. Als fünfte Frau erreichte sie die Wechselzone. „Es fühlte sich überhaupt nicht danach an, als würde ich zu viel investieren. Ich hätte gefühlt noch eine weitere Runde fahren können“, blickt sie zurück.

Doch bereits auf dem ersten Laufkilometer änderte sich die Situation schlagartig: Ihre Oberschenkelmuskulatur begann unkontrolliert zu zucken und drohte vollständig zu verkrampfen. Die ursprünglich geplante Laufzeit war damit nicht mehr zu erreichen. Aus dem erhofften schnellen Halbmarathon wurde eine lange Verhandlung mit dem eigenen Körper.

„Meine Muskeln wollten Feierabend machen – ich aber nicht“, erzählt Alferink. Ihre klare Ansage an den eigenen Körper: „Ihr dürft jammern und zucken, aber vor Kilometer 21 wird hier auf keinen Fall komplett zugemacht.“ Sie passte ihren Laufstil an und ging die Brücken hinauf und hinunter, um die Muskulatur nicht zusätzlich zu belasten. Einige Konkurrentinnen musste sie ziehen lassen. Doch Zeiten und Platzierungen waren in diesem Moment zweitrangig geworden. Das Ziel war jetzt das Ziel.

Von diesem Moment war vor allem mentale Stärke gefragt. Alferink konzentrierte sich nicht auf die noch vor ihren liegenden Kilometer, sondern auf jeden einzelnen Schritt. Sie akzeptierte, dass Plan A nicht mehr funktionieren würde, ließ den Gedanken ans Aufgeben aber nicht zu und entwickelte während des Rennens ihren eigenen Plan B.

Trotz anhaltender Krämpfe erreichte Alferink nach weniger als fünf Stunden das Ziel. Damit belegte sie Platz neun in ihrer Altersklasse und Rang 38 von 512 Frauen insgesamt. Ihr größter Erfolg an diesem Tag war jedoch der mentale Sieg: „Nicht die geplante Zeit hat gewonnen, sondern der Kopf.“ Doch auch dieser Erfolg war Teamarbeit. Kraft und Rückhalt gaben ihr ihre Familie, die sie auch in Duisburg wieder unterstützte, sowie ihre Trainingskollegen. Im Ziel überwogen deshalb Stolz und Dankbarkeit. Plan B hat funktioniert – beim nächsten Rennen darf es trotzdem gerne wieder Plan A sein.

Veröffentlicht am — Kommentar hinterlassen

SuS Stadtlohn bei der Triathlon-DM im Rahmen der Finals stark vertreten

Michelle Alferink überzeugt in der Mixed-Relay– Bruno Krumbeck wird starker Vierter der U23.

Stadtlohn/Steinhude. Aus Sicht des SuS Stadtlohn richtete sich der Blick vor allem auf das Steinhuder Meer. Dort stellten sich Michelle Alferink und Bruno Krumbeck der nationalen Triathlon-Elite.

Den Auftakt machte Michelle Alferink bei der Deutschen Meisterschaft in der Mixed Team Relay, ein Staffelformat mit jeweils zwei Starterinnen und zwei Startern im Wechsel. Mit ihrem Zweitstartrecht ging die SuS-Athletin für das Triathlon Team Ratingen 08 an den Start und übernahm den ersten Abschnitt. Für den Supersprint über 275 Meter Schwimmen, 7,6 Kilometer Radfahren und 1,4 Kilometer Laufen einschließlich der beiden Wechsel benötigte sie 25:22 Minuten. Das Ratinger Quartett erreichte nach 1:37:55 Stunden den 18. Platz.

Die Platzierung erzählt allerdings nur einen Teil der Geschichte. Alferink, Jahrgang 1983, hatte erst im Mai die Vizeweltmeisterschaft in der Altersklasse Ü40 über die Mitteldistanz gewonnen. In Steinhude traf sie nun in einem überwiegend von jungen Elite- und U23-Athletinnen geprägten Feld auf zahlreiche Konkurrentinnen, die rund zwei Jahrzehnte jünger waren. Gerade in der extrem schnellen Mixed Relay, die vom Start weg mit höchster Intensität absolviert wird, ist ihre Leistung besonders bemerkenswert. Die erfahrene Ausdauerathletin bewies, dass sie sich auch in einem kurzen, hochintensiven Rennformat behaupten kann.

Am Sonntag folgte der große Auftritt von Bruno Krumbeck. Das SuS-Eigengewächs startete in der Elite- und U23-Wertung über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Nach einem starken Schwimmen in 9:44 Minuten hielt er sich auf dem Rad in der Spitzengruppe und absolvierte den abschließenden Lauf in 15:25 Minuten. Nach insgesamt 52:55 Minuten überquerte Krumbeck als sehr guter Achter des Elitefeldes die Ziellinie.

In der Deutschen U23-Meisterschaft bedeutete diese Leistung den vierten Platz. Lediglich fünf Sekunden fehlten ihm zur Bronzemedaille in seiner ersten U23-Saison. Sein Rückstand auf den neuen U23-Meister Jaspar Ortfeld betrug nur 26 Sekunden, auf den Deutschen Elite-Meister Lasse Lührs lediglich 43 Sekunden.

Auch in der Bundesliga-Teamwertung war Krumbeck erfolgreich: Mit der Sportunion Neckarsulm belegte er den zweiten Tagesrang. Für den SuS Stadtlohn fällt die Bilanz damit klar positiv aus. Michelle Alferink steht für Erfahrung, Vielseitigkeit und außergewöhnliche Leistungsbereitschaft, Bruno Krumbeck für die erfolgreiche Entwicklung eines Stadtlohner Nachwuchstalents bis in die nationale Elite. Beide sorgten dafür, dass der SuS auf Deutschlands größter Multisportbühne sichtbar vertreten war.

Veröffentlicht am — Kommentar hinterlassen

SuS Triathleten mit starken Leistungen beim Saerbecker Triathlon

Beim Swim & Run des 44. Saerbecker Triathlon gingen auch drei Nachwuchstriathleten des SuS Stadtlohn an den Start und überzeugten mit starken Leistungen. Der Wettkampf war Teil des NRW-Nachwuchscups und lockte zahlreiche junge Triathletinnen und Triathleten aus ganz Nordrhein-Westfalen nach Saerbeck.  

Für das beste Ergebnis aus Stadtlohner Sicht sorgte Mats Völker. In der Altersklasse Männliche Jugend B setzte er sich gegen die Konkurrenz durch und gewann das Rennen souverän über die Distanzen 400 Meter Schwimmen und 1,8 Kilometer Laufen. Nach 4:35 Minuten im Schwimmen und einem schnellen Wechsel lief er die Laufstrecke in 6:50 Minuten und sicherte sich mit einer Gesamtzeit von 11:45 Minuten den 1. Platz.

Ebenfalls einen starken Wettkampf zeigte Paul Kneifel. Der SuS-Athlet belegte in derselben Altersklasse den 12. Platz. Mit 5:14 Minuten im Schwimmen und 7:45 Minuten im Laufen erreichte er eine Gesamtzeit von 13:22 Minuten und sammelte damit wichtige Erfahrungen im hochklassig besetzten Teilnehmerfeld.

Bei den weiblichen Juniorinnen und der Jugend A ging Juna Oberzaucher für den SuS  an den Start über 700 Meter Schwimmen und 4,7 Kilometer Laufen. Sie überzeugte mit einer ausgeglichenen Leistung, absolvierte die Schwimmstrecke in 11:44 Minuten und den Lauf in 22:01 Minuten. Mit einer Gesamtzeit von 34:24 Minuten belegte sie den 14. Platz im Gesamtfeld und wurde 7. der weiblichen Jugend A.

Mit einem Sieg und zwei weiteren engagierten Auftritten zeigte der SuS Stadtlohn einmal mehr, dass seine Nachwuchsarbeit im Triathlon Früchte trägt. Die Ergebnisse unterstreichen das hohe Niveau der jungen Athletinnen und Athleten und machen Lust auf die kommenden Wettkämpfe der NRW-Nachwuchscup-Serie.

Veröffentlicht am — Kommentar hinterlassen

SuS Nachwuchs überzeugt beim NRWTV Nachwuchscup in Kalkar

Die Nachwuchstriathleten des SuS präsentierten sich beim NRWTV‑Nachwuchscup im Rahmen des Niederrhein‑Triathlons in Kalkar in hervorragender Form. Bei idealen Bedingungen am Wisseler See zeigten die jungen Athleten Juna Oberzaucher und Mika Liesner starke Leistungen, beeindruckende Renneinteilung und große Wettkampfmentalität.

Starker Auftakt im Wasser und konzentrierte Rad- & Laufleistungen

Der Nachwuchscup gilt als eine der wichtigsten Serien für junge Triathleten in Nordrhein‑Westfalen. Entsprechend hoch war die Konkurrenz in den Altersklassen Junioren und Jugend A. Die beiden SuS‑Starter bewiesen dennoch, dass sie sich vor keinem Feld verstecken müssen.

Ergebnisse der SuS‑Athleten

Juna Oberzaucher — Altersklasse Jugend A, 1:08:10 Std., 4. Platz

Für Juna ging es zum ersten Mal ins Freiwasser in einem Wettkampf, aber sie konnte sich an eine Kontrahentin hängen und meisterte die 500 Meter mit Bravour. Beim Radfahren könnte sie auch ein kleiner Abbiegefehler ebenfalls nicht aufhalten und schloß anschließend wieder auf zur Radgruppe.

Im abschließenden Lauf bewies sie großen Kampfgeist und verpasste das Podium nur knapp. Ihr vierter Platz unter den besten Nachwuchsathletinnen der Region ist ein starkes Ausrufezeichen.

Mika Liesner — Altersklasse Junioren, 57:52 Min., 7. Platz

Mika zeigte ein sehr ausgeglichenes Rennen über alle drei Disziplinen. Auf der Radstrecke würde ordentlich Tempo gebolzt und er konnte leider seine Gruppe zum Ende nicht ganz halten. Aber mit einem starken Lauf konnte er sich den verdienten Platz in den Top Ten sichern.

Mit einem Top‑10‑Platz und einem Platz knapp hinter dem Podium zeigten die SuS‑Athleten, dass sie im NRWTV‑Nachwuchscup zu den leistungsstarken Nachwuchssportlern gehören. Die Ergebnisse bestätigen die gute Trainingsarbeit im Verein und geben Rückenwind für die kommenden Wettkämpfe.

Ergebnisse: https://niederrhein-triathlon-2026.racepedia.de/ergebnisse