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Zwischen Eisschock und Hitzeschlacht: Michelle Alferink wird Vize-Weltmeisterin in Šamorín

Für die Triathletin Michelle Alferink vom SuS Stadtlohn wurde der 24.05.2026 zu einem Rennen voller Extreme – und am Ende zu einem Tag, den sie wohl nie vergessen wird. Bei „The Championship“, dem großen Finale der internationalen Challenge-Family-Serie im slowakischen Šamorín, sicherte sich die Ausdauersportlerin den zweiten Platz ihrer Altersklasse und darf sich damit nun offiziell Vize-Weltmeisterin AK 40 der Challenge Family Serie nennen.

Athletinnen und Athleten aus insgesamt 63 Nationen waren zum großen Finale der internationalen Challenge-Serie angereist. Austragungsort war das hochmoderne X-Bionic Sphere in Šamorín, der Olympiastützpunkt der Slowakei. Für Michelle Alferink begann die Reise bereits einige Tage vor dem Wettkampf. Erst ging es zunächst nach Wien und anschließend weiter nach Bratislava, wo letzte Trainingseinheiten, Materialchecks und die unmittelbare Wettkampfvorbereitung auf dem Programm standen.

Einen Tag vor dem Rennen reisten schließlich auch ihr Mann Dennis, Tochter Kim sowie eine Freundin der Familie an, um Michelle vor Ort zu unterstützen. „Allein dieser Rückhalt hat mir unglaublich viel bedeutet“, berichtet die Stadtlohnerin.

Am Sonntagmorgen fiel dann um 9.45 Uhr der Startschuss für eines der härtesten Rennen ihrer bisherigen Laufbahn. Auf dem Programm standen 1900 Meter Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und ein Halbmarathon  – bei Wetterbedingungen, die kaum extremer hätten sein können.

Bereits das Schwimmen wurde zur ersten großen Herausforderung. Geschwommen wurde in einem Seitenkanal der Donau bei gerade einmal 15 Grad Wassertemperatur. Der Start ins Rennen fühlte sich für viele Athletinnen wie ein echter Kälteschock an. „Das Wasser war einfach unfassbar kalt. Ich hatte noch nie so kalte Füße und so ein kaltes Gesicht beim Schwimmen“, so Alferink.

Trotz der eisigen Bedingungen blieb Sie ruhig, konzentrierte sich bewusst auf ihre Atmung und fand schnell ihren Rhythmus. Gerade bei kaltem Wasser ist kontrolliertes Atmen entscheidend, damit der Körper nicht verkrampft und die Atmung hektisch wird. Die Taktik zahlte sich aus: Bereits auf der Schwimmstrecke überholte sie die kompletten zwei zuvor gestarteten Gruppen und kam nach starken 29:33 Minuten als Zweite ihrer Altersklasse aus dem Wasser. Nach dem ersten Wechsel lag sie dann bereits in Führung.

Auf dem Rad spielte sie anschließend ihre Stärke aus. Die 90 Kilometer lange Strecke wurde zu ihrer Paradedisziplin. Kilometer für Kilometer baute sie ihre Führung aus und kehrte nach starken 2:27 Stunden weiterhin auf Rang eins liegend in die Wechselzone zurück.

„Auf dem Rad wäre vermutlich sogar noch mehr drin gewesen. Aber ich hatte wirklich Respekt vor der Hitze. Der enorme Temperaturunterschied zwischen den 15 Grad Wassertemperatur beim Schwimmen und den späteren 31 Grad beim Radfahren und Laufen kostete zusätzlich Energie. Durch die zuvor kühlen Wetterverhältnisse war es außerdem schwer einzuschätzen, wie der Körper auf diese Belastung reagieren würde, da eine wirkliche Akklimatisierung an die Hitze kaum möglich war. Deshalb wollte ich auf keinen Fall überpacen.“

Die Entscheidung erwies sich als goldrichtig. Denn beim Wechsel zum Laufen wurde das Rennen endgültig zum Kampf. „Als ich vom Rad abgestiegen bin, hat es mir plötzlich extrem in den Rücken geschossen. Ich dachte nur kurz: Bitte nicht jetzt“. In der Wechselzone hieß es deshalb erstmal dehnen, durchatmen und irgendwie weiterlaufen.

Die vier Laufrunden rund um das X-Bionic Sphere verlangten den Athletinnen anschließend alles ab. Unterschiedlichste Untergründe aus Sand, Asphalt, Wiesen und Passagen auf der aufgeheizten Trabrennbahn machten den Halbmarathon zusätzlich brutal. Eigentlich hatte Alferink gehofft, beim Laufen noch mehr herausholen zu können. Doch schnell wurde klar, dass an diesem Tag nicht die Pace, sondern die richtige Kühlung entscheidend sein würde.

Mit Wasser über Kopf, jedem Wasserschlauch entlang der Strecke und großem Kampfgeist arbeitete sie sich Kilometer für Kilometer durch die Hitze und verteidigte ihre Führung bis tief in die letzte Runde. Erst dort musste sie sich der stark aufkommenden Italienerin Alessia Mancini geschlagen geben, die ihre enorme Laufstärke ausspielte. Am Ende fehlten Alferink lediglich 14 Sekunden zum Sieg –  als sie nach 4:46 Stunden die Ziellinie überquerte.

Doch statt Enttäuschung überwog im Ziel vor allem eines: Stolz. Mit Platz zwei sicherte sich die Stadtlohnerin nicht nur das Podium, sondern auch den bislang größten Erfolg ihrer Triathlon-Karriere. Getragen wurde sie dabei nicht nur von der Stimmung entlang der Strecke, sondern vor allem auch von ihrer Familie und ihrem Support-Team. „Die Stimmung war richtig gut und mein Support einfach super. Ohne meine Familie wäre das alles gar nicht so möglich“.

Die Siegerehrung am Abend bildete schließlich den emotionalen Abschluss eines unvergesslichen Tages. Vor mehreren hundert Gästen wurde Michelle Alferink im großen Saal des X-Bionic Sphere auf der Bühne geehrt – ein Moment voller Gänsehaut, Emotionen und Stolz.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt der Stadtlohnerin allerdings nicht. Bereits am 6. Juni steht mit dem ersten Start in der 2. Bundesliga im schleswig-holsteinischen Itzehoe die nächste große Herausforderung an. Dabei geht sie in dieser Saison mit einem Zweitstartrecht für das Triathlon-Team Ratingen 08 in der 2. Damen-Bundesliga an den Start.

Eine völlig neue Herausforderung für die Athletin, die sich dort künftig stärker auf kürzere, schnellere Rennformate und jüngere Konkurrentinnen einstellen muss. „Mein Herz schlägt aber weiterhin für den SuS Stadtlohn. Uns fehlen hier eigentlich nur noch ein paar Frauen für den Triathlonbereich – also dürfen sich gerne Interessierte melden und einfach mal vorbeikommen“

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Nachwuchstriathleten überzeugen beim DTU-Cup in Forst

Beim DTU-Cup im Rahmen des traditionsreichen Heideseetriathlons in Forst gingen Deutschlands beste Nachwuchstriathleten an den Start. Der Wettkampf am Heidesee zählt zu den wichtigsten Stationen im Nachwuchskalender der Deutsche Triathlon Union und bot auch in diesem Jahr hochklassigen Sport. Wetterbedingt wurde allerdings aus dem geplanten Triathlon ein Duathlon, heißt es ging zweimal auf die Laufstrecke.

Aus Sicht des SuS Stadtlohn überzeugten besonders Ella Krumbeck, Paul Kneifel und Mats Völker mit engagierten Auftritten gegen starke Konkurrenz aus den Landesverbänden. Bereits beim ersten Lauf wurde auf hohem Niveau attackiert, ehe sich auf der Radstrecke schnelle Gruppen bildeten und die Entscheidungen schließlich auf dem finalen Laufsplit fiel.

Für Ella Krumbeck verlief das Rennen im weiblichen Jugendbereich kämpferisch und konstant. Die junge Athletin zeigte insbesondere auf dem Rad eine stabile Leistung und sammelte wichtige Punkte sowie wertvolle Erfahrung auf nationaler Ebene. Bereits in der laufenden Saison hatte Krumbeck beim DTU-Cup in Halle auf sich aufmerksam gemacht und dort einen Platz im Mittelfeld des bundesweiten Teilnehmerfeldes erreicht.

Mats Völker zeigte ein bravouröses Rennen und konnte bis zum finalen Lauf sogar vorne mitmischen, er stieg sogar als Führender vom Rad. Mit einer engagierten Leistung über die gesamte Distanz bewies er sein Potenzial im DTU-Cup und verfehlte das Podest mit Rang vier denkbar knapp. Er sammelte damit wichtige Wettkampferfahrung gegen Deutschlands beste Talente.

Auch Paul Kneifel präsentierte sich in Forst in guter Form. Der Stadtlohner stellte erneut seine Ausgeglichenheit in den beiden unter Beweis und behauptete sich im stark besetzten Feld der Nachwuchsathleten. Bereits bei den „Finals“ 2025 in Dresden hatte Kneifel mit einer starken Gesamtzeit überzeugt und gezeigt, dass er sich auf Bundesebene behaupten kann.

Der Heideseetriathlon des TV 1897 Forst gilt seit Jahren als feste Größe im deutschen Nachwuchstriathlon. Die Veranstaltung überzeugte erneut mit einer professionellen Organisation, schnellen Strecken und großer Zuschauerkulisse rund um den Heidesee. 

Fotos: Winni Penno / Stefan Rössel

Hier geht es zu den Ergebnissen: https://www.datasport.de/anmeldeservice/heideseetriathlon2026/ergebnisse

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Starker Auftritt der SuS Triathleten beim Saisonauftakt in Drensteinfurt

Beim 4. Drensteinfurt-Triathlon fiel endlich der Startschuss für die neue Saison der Triathleten des SuS Stadtlohn. Insgesamt waren sieben Athleten des SuS in Drensteinfurt am Start um die Saison einzuläuten. Trotz kühler Temperaturen und windiger Bedingungen herrschte im gesamten Team große Vorfreude auf die ersten Wettkämpfe des Jahres.

Den Auftakt für den SuS machten die Nachwuchsathleten Mika Liesner und Juna Oberzaucher. Für beide Athleten standen 400m Schwimmen – 10 Kilometer Radfahren – 2,5 km laufen auf dem Programm.

Mika Liesner machte den Anfang. Er zeigte besonders im Wasser seine Stärke und konnte sich direkt an die Spitze des Feldes hängen. Für Verwirrung sorgten allerdings mehrere Athleten, die bereits nach rund 300 Metern das Wasser verließen. Liesner war sich sicher, dass noch eine Runde zu absolvieren war, und schwamm konsequent weiter. Damit lag er letztlich auch richtig, denn die anderen Athleten wurden aufgrund einer zu kurzen Schwimmstrecke disqualifiziert. Nach dem Schwimmausstieg hatte er jedoch mit Schwindel zu kämpfen und musste das Rennen leider aufgeben. „Zumindest habe ich richtig gezählt“, nahm er die Situation anschließend mit Humor.

Auch Juna Oberzaucher überzeugte mit einer starken Leistung. Das Schwimmen zählt zwar noch nicht zu ihrer Lieblingsdisziplin, dennoch zeigte sie dort deutliche Fortschritte aus den Wintermonaten. Auf dem Rad fehlte zunächst der Anschluss an eine Gruppe, dennoch arbeitete sie sich mit einer starken Leistung bereits bis auf Rang neun nach vorne. Ihre große Stärke spielte sie dann auf der Laufstrecke aus. Mit viel Power auf den letzten Kilometern konnte sie noch mehrere Konkurrentinnen überholen und erreichte nach starken 55:15 Minuten einen hervorragenden fünften Platz in der Jugend A. „Das Laufen war am besten, da konnte ich nochmal viele einholen“, freute sich sie im Ziel.

Nach den Nachwuchsrennen folgte der erste Start in der Landesliga Nord. Für den SuS Stadtlohn gingen Martin Kade, Stefan Kortboyer und Jürgen Gehling an den Start. Trotz des Fehlens eines vierten Starters zeigte sich einmal mehr der starke Teamgeist innerhalb der Mannschaft. Die Athleten unterstützten sich gegenseitig und pushten sich über den gesamten Wettkampf hinweg.  Es ging für alle Starter im Jagdstart über die Distanzen 800m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen.

Martin Kade gehörte von Beginn an zu den stärksten Athleten des Tages. Nach einer längeren Verletzungspause bis Mitte März und zwei schwierigen Jahren mit verpassten Langdistanzrennen stand für ihn vor allem eines im Vordergrund: „Mein Ziel war es, wieder Spaß am Triathlon zu finden – und das hat geklappt.“ Bereits beim Schwimmen zeigte Kade seine Klasse und verließ als zweitschnellster Schwimmer der Liga das Wasser. Auch auf dem Rad gehörte er zur Spitzengruppe. Erst beim Laufen machten sich Krämpfe bemerkbar, wodurch er immer wieder kurze Geh- und Dehnpausen einlegen musste. Trotzdem erreichte er nach starken 1:56 Stunden Rang zwei der Gesamtwertung.

Auch Stefan Kortboyer erwischte einen gelungenen Saisonauftakt. Mit dem Schwimmen war er zunächst zwar nicht zufrieden, kämpfte sich danach aber eindrucksvoll zurück ins Rennen. Auf dem Rad machte er zahlreiche Plätze gut und wechselte bereits als 19. auf die Laufstrecke. Dort zeigte er seine Stärke und lief die zehn Kilometer mit einem Schnitt von vier Minuten pro Kilometer. Mit einer Gesamtzeit von 2:03 Stunden erreichte Kortboyer am Ende einen starken neunten Platz. „Es ist noch Luft nach oben, aber insgesamt war es ein gelungener Auftakt“, lautete sein positives Fazit.

Für Jürgen Gehling war es der erste Ligastart nach mehreren Jahren Pause. Entsprechend ging er das Rennen zunächst kontrolliert an, um sich die Kräfte gut einzuteilen. Besonders auf dem Rad konnte er trotz weniger Trainingskilometer überzeugen und viele Plätze gutmachen. Auch beim Laufen hielt er sein Tempo konstant und erreichte nach 2:24 Stunden das Ziel. Besonders hob Gehling anschließend den starken Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft hervor: „Das Team hat mich richtig mitgezogen. Es macht einfach Spaß, mit so einer tollen Mannschaft unterwegs zu sein.“ Trotz des fehlenden vierten Starters erreichte das Team des SuS einen starken zehnten Platz in der Tageswertung von über 20 Mannschaften.

Neben den Ligastartern gingen auch noch Frank Dornbusch über die Volksdistanz und Michelle Alferink über die Kurzdistanz an den Start.

Nach drei Jahren Triathlonpause aufgrund einer langwierigen Knieverletzung war der Start in Drensteinfurt für Frank Dornbusch etwas ganz Besonderes. Über die Volksdistanz mit 400m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen feierte er sein Comeback im Triathlonsport.

Vor allem beim Schwimmen und auf dem Rad zeigte Dornbush bereits wieder starke Leistungen und fand gut zurück in den Wettkampfrhythmus. Erst beim abschließenden Lauf merkte er die noch fehlenden Laufkilometer der vergangenen Monate. „Beim Laufen fehlt mir nach der Knieverletzung aktuell noch etwas Schnelligkeit und Ausdauer“ erklärt er nach dem Rennen ehrlich.

Nach insgesamt 1:19 erreichte er zufrieden das Ziel. Besonders wichtig war für ihn der gelungene Wiedereinstieg: „Ich bin erst seit Januar wieder richtig im Training und deshalb sehr zufrieden. Das Wichtigste ist aber: Es hat endlich wieder richtig Spaß gemacht.“

Aufgrund ihres Zweitstartrechts in der 2. Triathlon-Bundesliga für REatingen darf Michelle Alferink in dieser Saison nicht für das Ligateam des SuS Stadtlohn starten. Dennoch wollte sie gemeinsam mit dem Team in die Saison starten und ging über die Kurzdistanz an den Start. Den Wettkampf nutze sie gleichzeitig als letzten Form- und Materialtest für die Championships im slowakischen Samorin in der der kommenden Woche.

Alferink zeigte eine starke Leistung und kam bereits beim Schwimmen mit rund vier Minuten Vorsprung als erste Frau aus dem Wasser. Auf der Radstrecke konnte sie Ihren Vorsprung auf die nächstplatzierte Athletin weiter vergrößern. Auch beim abschließenden 10 km Lauf zeigte sie eine gute Form und blieb unter der 42 Minuten Marke. Nach 2:06 Stunden erreichte sie mit rund zwölf Minuten Vorsprung als erste Frau das Ziel.  „Ich wollte einfach nochmal einen Wettkampf machen und nach der langen Trainingsphase ohne Rennen schauen, wo ich aktuell stehe. Natürlich hoffe ich, dass die Form nächste Woche ähnlich gut ist – das wäre schon ein Traum“, blickte Alferink auf die bevorstehende Championship voraus. Dort wartet ein international stark besetztes Teilnehmerfeld auf sie.

Hier geht es zu den Ergebnissen: https://drensteinfurt-triathlon-2026.racepedia.de/ergebnisse

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TuS Recke entführt Punkte aus Stadtlohn – SuS zeigt starke Phasen im Heimspiel

Der SuS Stadtlohn hat am Sonntagabend in der Frauen-Bezirksliga Münsterland eine Heimniederlage hinnehmen müssen. Gegen den TuS Recke unterlag das Team nach einem lange offenen Spielverlauf mit 21:26 (11:12).

Vor heimischer Kulisse entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, sodass nach einer Viertelstunde beim Stand von 7:7 noch keine klare Tendenz erkennbar war. Stadtlohn zeigte sich kämpferisch und überzeugte insbesondere durch eine engagierte Defensive. Immer wieder war es Torhüterin Pauline van der Aa, die mit starken Paraden ihr Team im Spiel hielt und wichtige Akzente setzte. Recke nutzte dennoch einige Chancen konsequent und ging mit einer knappen 12:11-Führung in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zunächst umkämpft. Der SuS hielt dagegen und zeigte weiterhin großen Einsatzwillen, musste jedoch Mitte der zweiten Halbzeit eine stärkere Phase der Gäste hinnehmen. Trotz aller Bemühungen gelang es nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen, sodass Recke sich letztlich durchsetzen konnte.

Für den SuS Stadtlohn endet damit die Saison. Positiv hervorzuheben ist die gut besetzte Bank der Mannschaft, durch die der SuS Stadtlohn in der kommenden Saison wieder durch zwei Damenmannschaften im Spielbetrieb vertreten sein wird. Ob der Klassenerhalt in der Bezirksliga gesichert ist oder noch ein Abstieg droht, ist derzeit allerdings noch offen. Hier heißt es, sich noch etwas zu gedulden.

Für den SuS Stadtlohn spielten: Hanne Wewers, Pauline van der Aa (beide Tor); Luisa Niebur (4 Tore), Amy Wientjes (3 Tore), Johanna Hornhues (2 Tore), Sophia Kahmen (2 Tore), Sophia Plate (2 Tore), Lene Wewers (2 Tore), Mia Böckers (1 Tor), Joelle Dirks (1 Tor), Emmy Gehling (1 Tor), Maja Neumeister (1 Tor), Annika Schlüter (1 Tor), Finja Wüpping (1 Tor), Lilith Grimmelt, Mia Ross

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Unentschieden gegen den Drittplatzierten Sparta Münster

Der SuS Stadtlohn hat sich in einem packenden Heimspiel der Männer-Bezirksliga Münsterland ein 24:24 (12:8)-Unentschieden gegen den Drittplatzierten Sparta Münster erkämpft. Vor heimischem Publikum entwickelte sich von Beginn an eine intensive Partie, in der vor allem Torhüter Fabian Krix in den ersten 20 Minuten mit starken Paraden glänzte und seinem Team früh Stabilität verlieh.

Die Stadtlohner starteten gut und setzten sich zwischenzeitlich auf 12:6 ab, ehe die Gäste bis zur Pause auf 12:8 verkürzten. Unkonzentrierte Aktionen in der Offensive und eine stabil stehende Abwehr auf beiden Seiten sorgten dafür, dass zwischen der 20. und 27. Minute keine Tore fielen. Auch nach dem Seitenwechsel blieb es ein Duell auf Augenhöhe. Trotz mehrfacher Führungen gelang es dem SuS nicht, sich entscheidend abzusetzen.

In der Schlussphase wurde es dann noch einmal richtig spannend. Eine halbe Minute vor dem Ende traf Sparta zum Ausgleich. Bester Werfer auf Stadtlohner Seite war Christoph Maschmeier mit neun Treffern. Jörg Levermann, der zur neuen Saison das Traineramt übernimmt, übernahm in diesem Spiel aushilfsweise schon das erste Mal die Verantwortung an der Seitenlinie. Durch die eigene Leistung an diesem Wochenende und die Ergebnisse der Konkurrenz ist der Klassenerhalt bereits vor dem letzten Spiel gesichert. Dieses bestreitet der SuS Stadtlohn am 9. Mai auswärts bei der SG Handball Ibbenbüren (Anwurf 15 Uhr).

Christoph Maschmeier (9), Simon Vennemann (5), Hannes Heming (4), Finn Oing (3), Dominik Dücker (1), Daniel Ostendorf (1), Johannes van Almsick (1), Simon Dalhues, Paul Heming, Sebastian Heming, Johannes Schneider, Fabian Krix, Luis Wilde

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SuS Triathlon-Nachwuchs glänzt beim Triathlon in Deventer

Einen erfolgreichen Auftakt in die Wettkampfsaison 2026 feierten die Nachwuchs-Triathleten des SuS Stadtlohn beim Triathlon in Deventer am 3. Mai. Der Supersprint-Wettkampf führte über 250 Meter Schwimmen im Hallenbad, 10 Kilometer Radfahren auf einer asphaltierten Strecke sowie 2,5 Kilometer Laufen. Gestartet wurde im Einzelstartmodus mit jeweils 30 Sekunden Abstand – ein Format, das ein hohes Maß an Renneinteilung erfordert.

Im Jugendrennen setzte Mats Völker ein deutliches Ausrufezeichen. Mit einer Zeit von 30:37 Minuten sicherte er sich souverän den Gesamtsieg. Noch erfolgreicher verlief das Rennen aus Vereinssicht bei den Mädchen: Ella Krumbeck gewann die weibliche Jugendwertung in 35:04 Minuten. Direkt dahinter folgte Juna Oberzaucher, die in 37:56 Minuten auf einen starken zweiten Platz lief – und das bei ihrem allerersten Triathlon überhaupt.

Für Ella Krumbeck und Mats Völker diente der Wettkampf in erster Linie als gezielter Formtest für den anstehenden Deutschlandcup in Forst. Beide nutzten die Gelegenheit, um unter Wettkampfbedingungen Abläufe zu testen und Sicherheit zu gewinnen.

Im offenen Rennen der Erwachsenen zeigte zudem der Junior Mika Liesner eine überzeugende Leistung. In einem stark besetzten Feld belegte er mit einer Zeit von 31:15 Minuten den fünften Platz in der Männerwertung, verpasste das Podium denkbar knapp und bestätigte damit seine gute Frühform.

Während für Völker und Krumbeck der Fokus auf dem Deutschlandcup liegt, war der Start in Deventer für Oberzaucher und Liesner eine wichtige Standortbestimmung im Hinblick auf das Qualifikationsrennen für die Deutschen Meisterschaften in Steinfurt.

Mit zwei Siegen, einem zweiten Platz und einer weiteren starken Top-Platzierung fällt das Fazit der SuS-Triathleten zum Saisonauftakt durchweg positiv aus – die Form stimmt und macht Hoffnung auf die kommenden Höhepunkte der Saison.

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Knappe Niederlage zum Abschluss – SuS Stadtlohn zeigt Moral in Nordwalde

SuS Stadtlohn Damen - VfL Eintracht Mettingen Amy Wientjes

Im letzten Auswärtsspiel der Saison musste sich der SuS Stadtlohn beim SC 28 Nordwalde denkbar knapp mit 34:35 (17:17) geschlagen geben. In einer Partie, in der es tabellarisch für beide Mannschaften um nichts mehr ging, entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit hohem Tempo und vielen Toren.

Der SuS erwischte den besseren Start und setzte sich früh mit 3:1 und später sogar mit 11:7 ab. Doch Nordwalde kämpfte sich Mitte der ersten Halbzeit zurück und glich kurz vor der Pause zum 17:17 aus.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, und so wechselte die Führung mehrfach. Stadtlohn überzeugte weiterhin mit variabler Angriffsleistung, während Nordwalde vor allem über ihre torgefährlichen Einzelspielerinnen zum Erfolg kam.

In der Schlussphase geriet der SuS mit vier Toren in Rückstand (30:34), zeigte jedoch große Moral. Angetrieben von einer starken Schlussphase kämpften sich die Gäste Tor um Tor heran und glichen kurz vor Schluss zum 34:34 aus. Doch in der letzten Minute hatte Nordwalde das bessere Ende für sich und erzielte per Siebenmeter mit der Schlusssirene den entscheidenden Treffer zum 35:34.

Trotz der Niederlage kann der SuS Stadtlohn auf eine engagierte Leistung zurückblicken. Das letzte Saisonspiel steht für die Handballdamen des SuS am Sonntag, 3. Mai, auf dem Plan. Anwurf ist um 17:30 Uhr in der Burgsporthalle in Stadtlohn gegen die Damen des TuS Recke. 

Für den SuS Stadtlohn spielten: 

Hanne Wewers (Tor); Johanna Hornhues (7 Tore), Amy Wientjes (6 Tore), Mia Boeckers (4 Tore), Rieke Gross-Heynk (3 Tore ), Pauline Jaegers (2 Tore), Sophia Plate (2 Tore), Annika Schlüter (2 Tore), Lene Wewers (2 Tore), Finja Wuepping (2 Tore), Enny Liz Bütterhoff (1 Tor), Marike Frechen (1 Tor), Sophia Kahmen (1 Tor), Luisa Niebur (1 Tor), Annik Büger und Jannah Robers

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Harter Kampf gegen Tabellenführer bleibt unbelohnt

SuS Stadtlohn 1. Herren - SC Arminia Ochtrup

Am Samstag empfing die erste Handballmannschaft des SuS Stadtlohn den Tabellenführer aus Ochtrup in der Burghalle. Am Ende mussten sich die Gastgeber nach einem torreichen und intensiven Spiel mit 37:40 (17:22) geschlagen geben. Ausschlaggebend waren vor allem zehn unkonzentrierte Minuten in der ersten Halbzeit, in denen Stadtlohn einen Rückstand aufbaute, den sie später nicht mehr vollständig aufholen konnten.

Beide Teams starteten mit hohem Tempo in die Partie und machten früh deutlich, dass sie auf Sieg spielen wollten. Nach zwölf Minuten gelang es den Stadtlohnern, sich durch einen Doppelschlag von Dominik Dücker mit 9:7 abzusetzen. Diesen knappen Vorsprung verteidigten sie bis zur 16. Minute.

Dann folgte jedoch ein Wendepunkt: Johannes van Almisck, der bis dahin mit vier Treffern eine starke Anfangsphase zeigte, traf seinen Gegenspieler unglücklich im Gesicht und sah die direkte Rote Karte. In der Folge verlor das Spiel der Gastgeber zunehmend an Struktur. Ab der 20. Minute häuften sich technische Fehler, sodass Ochtrup innerhalb von sieben Minuten von 14:14 auf 16:22 davonziehen konnte.

Auch nach der Pause zeigte sich zunächst ein ähnliches Bild. In der 37. Minute lag Stadtlohn mit 21:28 zurück, doch dann starteten die Gastgeber eine beeindruckende Aufholjagd. Innerhalb weniger Minuten verkürzten sie den Rückstand auf vier Tore. Mit großem Kampfgeist gelang in der 54. Minute der Anschluss zum 35:37 – die Hoffnung auf Punkte gegen den Tabellenführer lebte wieder auf.

In den Schlussminuten entschieden jedoch zwei verursachte Siebenmeter zugunsten der Ochtruper die Partie, da diese ihre Chancen sicher nutzten. So blieb es am Ende bei der 37:40-Niederlage, die zwar den großen Einsatz und Kampfwillen der Stadtlohner widerspiegelt, zugleich aber auch die hohe Anzahl an Gegentoren als entscheidenden Faktor offenlegt.

Am kommenden Samstag um 16:30 Uhr bietet sich den Stadtlohner Zuschauern die letzte Gelegenheit, ihre Mannschaft in der heimischen „Burghölle“ zu unterstützen. Gegner ist Sparta Münster, gegen die mit einem Punktgewinn der Klassenerhalt gesichert werden kann.


Christoph Maschmeier (7), Hannes Heming (7), Finn Oing (5), Dominik Dücker (5), Paul Heming (5), Daniel Ostendorf (4), Johannes van Almsick (4), Jan-Gerrit Brillert, Johannes Schneider, Simon Vennemann, Sebastian Heming, Jonas Hueske, Fabian Krix

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Starker Saisonauftakt für SuS Stadtlohn beim DTU Cup in Halle

Beim Auftakt der DTU-Cup-Serie am 25. und 26. April 2026 in Halle (Saale) zeigten drei Nachwuchsathleten des SuS Stadtlohn überzeugende Leistungen. Der Wettbewerb fand im Rahmen des traditionsreichen GISAduathlons in Halle-Ost (Ortsteil Döllnitz) statt und markierte das erste Rennen der bundesweiten Nachwuchsserie der Deutschen Triathlon Union. 

Ella Krumbeck, Mats Völker und Paul Kneifel in Halle

Die Veranstaltung erstreckte sich über zwei Tage und bot ein besonderes Wettkampfformat: Am Samstag wurde zunächst das Schwimmen in der Halle ausgetragen, während am Sonntag die weiteren Disziplinen auf dem Wettkampfgelände in Lochau folgten.

Für die Altersklasse Jugend B, in der die Stadtlohner Athleten starteten, standen 400 Meter Schwimmen, 7 Kilometer Radfahren und 2 Kilometer Laufen auf dem Programm. 

Das Rennen wurde als Verfolgungswettkampf durchgeführt: Die Schwimmzeiten bestimmten die Startabstände für das Einzelzeitfahren auf dem Rad sowie den abschließenden Lauf.

Ella Krumbeck ging nach 5:42 Minuten im Schwimmen als 35. ins Rennen. Mit einer soliden Radzeit von 14:13 Minuten und 8:25 Minuten im Laufen arbeitete sie sich Platz um Platz nach vorne und belegte am Ende Rang 28.

Mats Völker überzeugte bereits im Wasser mit starken 4:58 Minuten und startete als Neunter in das Verfolgungsrennen. In einem hochklassigen Teilnehmerfeld zeigte er konstante Leistungen (13:07 Minuten Rad, 6:41 Minuten Lauf) und erreichte einen starken 12. Platz. Besonders erfreulich: Mit diesem Ergebnis erfüllte Mats bereits die Kaderkriterien und sicherte sich frühzeitig den Kaderstatus für das Jahr 2027.

Paul Kneifel nahm das Rennen nach 5:45 Minuten im Schwimmen von Platz 48 auf. Mit einer kämpferischen Leistung (13:25 Minuten Rad, 6:50 Minuten Lauf) konnte er sich deutlich steigern und bis auf Rang 31 nach vorne arbeiten.

Der DTU Cup gilt als wichtigste nationale Nachwuchsserie im Triathlon und dient als Gradmesser für die Entwicklung der besten jungen Athletinnen und Athleten Deutschlands.

Für die drei Starter des SuS Stadtlohn war der Wettkampf in Halle ein gelungener Saisonauftakt, der vielversprechende Perspektiven für die kommenden Rennen der Serie bietet.

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Starke Defensive reicht nicht aus: Stadtlohn scheitert an der eigenen Chancenverwertung

Herren 1 - HSG Pr Bor Muenster

Nach drei spielfreien Wochenenden empfingen die Stadtlohner Handballer die Gäste von Preußen Borussia Münster in der Burghalle. In einer intensiven und ausgeglichenen Partie, in der sich keine Mannschaft über die gesamte Spielzeit hinweg mit mehr als drei Toren absetzen konnte, mussten sich die Gastgeber am Ende knapp mit 23:25 (13:13) geschlagen geben.

Die Stadtlohner erwischten einen guten Start in die Begegnung. Torhüter Fabian Krix konnte sich früh mit mehreren Paraden auszeichnen und trug dazu bei, dass seine Mannschaft nach sechs Minuten mit 3:2 in Führung lag. Es sollte jedoch die einzige Führung im gesamten Spiel bleiben. Positiv hervorzuheben war vor allem die Defensive, die sich im Vergleich zu den vorherigen Spielen deutlich stabiler präsentierte. Auch die Rückkehr von Hannes Heming nach seiner Verletzungspause sorgte für bessere Abstimmung in der Abwehr.

Allerdings gelang es den Gastgebern nicht, die defensive Stabilität auch im Angriff konsequent umzusetzen. Zu häufig scheiterten die Rückraumschützen am gegnerischen Torhüter oder ließen gute Chancen ungenutzt. Dennoch blieb die Partie durch einzelne einfache Treffer ausgeglichen, sodass es mit einem leistungsgerechten 13:13 in die Halbzeitpause ging. Besonders überzeugte in der ersten Hälfte Johannes van Almsick, der am Kreis nicht nur fünf Treffer erzielte, sondern auch in der Abwehr mit starken Aktionen glänzte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel hart umkämpft und ausgeglichen. Die Gäste aus Münster konnten sich jedoch vor allem durch zahlreiche verwandelte Siebenmeterwürfe immer wieder leicht in Führung halten. Trotz kämpferischer Leistung und wichtiger Paraden in der Schlussphase gelang es den Stadtlohnern nicht mehr, das Spiel zu drehen. 30 Sekunden vor dem Ende bot sich noch die Chance zum Ausgleich, die jedoch ungenutzt blieb. Im direkten Gegenzug entschieden die Münsteraner die Partie mit einem schnellen Treffer endgültig zu ihren Gunsten.

Am Ende stand eine knappe 23:25-Niederlage für die Stadtlohner, die jedoch insbesondere in der Defensive eine deutliche Leistungssteigerung zeigten. Am kommenden Samstag ab 16:30 Uhr steht erneut ein Heimspiel an, in dem neben der stabilen Abwehr auch die Offensive in Topform sein muss, um den Tabellenführer aus Ochtrup zu bezwingen.

Christoph Maschmeier (8), Johannes van Almsick (5), Manuel Lütke Lanfer (4), Hannes Heming (3), Simon Vennemann (2), Paul Heming (1), Johannes Schneider, Jan-Gerrit Brillert, Dominik Dücker, Jan Tegelkamp, Daniel Ostendorf, Fabian Krix, Jonas Hueske