Beim Swim & Run des 44. Saerbecker Triathlon gingen auch drei Nachwuchstriathleten des SuS Stadtlohn an den Start und überzeugten mit starken Leistungen. Der Wettkampf war Teil des NRW-Nachwuchscups und lockte zahlreiche junge Triathletinnen und Triathleten aus ganz Nordrhein-Westfalen nach Saerbeck.
Für das beste Ergebnis aus Stadtlohner Sicht sorgte Mats Völker. In der Altersklasse Männliche Jugend B setzte er sich gegen die Konkurrenz durch und gewann das Rennen souverän über die Distanzen 400 Meter Schwimmen und 1,8 Kilometer Laufen. Nach 4:35 Minuten im Schwimmen und einem schnellen Wechsel lief er die Laufstrecke in 6:50 Minuten und sicherte sich mit einer Gesamtzeit von 11:45 Minuten den 1. Platz.
Ebenfalls einen starken Wettkampf zeigte Paul Kneifel. Der SuS-Athlet belegte in derselben Altersklasse den 12. Platz. Mit 5:14 Minuten im Schwimmen und 7:45 Minuten im Laufen erreichte er eine Gesamtzeit von 13:22 Minuten und sammelte damit wichtige Erfahrungen im hochklassig besetzten Teilnehmerfeld.
Bei den weiblichen Juniorinnen und der Jugend A ging Juna Oberzaucher für den SuS an den Start über 700 Meter Schwimmen und 4,7 Kilometer Laufen. Sie überzeugte mit einer ausgeglichenen Leistung, absolvierte die Schwimmstrecke in 11:44 Minuten und den Lauf in 22:01 Minuten. Mit einer Gesamtzeit von 34:24 Minuten belegte sie den 14. Platz im Gesamtfeld und wurde 7. der weiblichen Jugend A.
Mit einem Sieg und zwei weiteren engagierten Auftritten zeigte der SuS Stadtlohn einmal mehr, dass seine Nachwuchsarbeit im Triathlon Früchte trägt. Die Ergebnisse unterstreichen das hohe Niveau der jungen Athletinnen und Athleten und machen Lust auf die kommenden Wettkämpfe der NRW-Nachwuchscup-Serie.
Die Nachwuchstriathleten des SuS präsentierten sich beim NRWTV‑Nachwuchscup im Rahmen des Niederrhein‑Triathlons in Kalkar in hervorragender Form. Bei idealen Bedingungen am Wisseler See zeigten die jungen Athleten Juna Oberzaucher und Mika Liesner starke Leistungen, beeindruckende Renneinteilung und große Wettkampfmentalität.
Starker Auftakt im Wasser und konzentrierte Rad- & Laufleistungen
Der Nachwuchscup gilt als eine der wichtigsten Serien für junge Triathleten in Nordrhein‑Westfalen. Entsprechend hoch war die Konkurrenz in den Altersklassen Junioren und Jugend A. Die beiden SuS‑Starter bewiesen dennoch, dass sie sich vor keinem Feld verstecken müssen.
Ergebnisse der SuS‑Athleten
Juna Oberzaucher — Altersklasse Jugend A, 1:08:10 Std., 4. Platz
Für Juna ging es zum ersten Mal ins Freiwasser in einem Wettkampf, aber sie konnte sich an eine Kontrahentin hängen und meisterte die 500 Meter mit Bravour. Beim Radfahren könnte sie auch ein kleiner Abbiegefehler ebenfalls nicht aufhalten und schloß anschließend wieder auf zur Radgruppe.
Im abschließenden Lauf bewies sie großen Kampfgeist und verpasste das Podium nur knapp. Ihr vierter Platz unter den besten Nachwuchsathletinnen der Region ist ein starkes Ausrufezeichen.
Mika Liesner — Altersklasse Junioren, 57:52 Min., 7. Platz
Mika zeigte ein sehr ausgeglichenes Rennen über alle drei Disziplinen. Auf der Radstrecke würde ordentlich Tempo gebolzt und er konnte leider seine Gruppe zum Ende nicht ganz halten. Aber mit einem starken Lauf konnte er sich den verdienten Platz in den Top Ten sichern.
Mit einem Top‑10‑Platz und einem Platz knapp hinter dem Podium zeigten die SuS‑Athleten, dass sie im NRWTV‑Nachwuchscup zu den leistungsstarken Nachwuchssportlern gehören. Die Ergebnisse bestätigen die gute Trainingsarbeit im Verein und geben Rückenwind für die kommenden Wettkämpfe.
Beim vierten und letzten DTU-Cup der Saison in Jena gingen am vergangenen Wochenende mit Ella Krumbeck, Paul Kneifel und Mats Völker gleich drei Nachwuchsathleten des SuS Stadtlohn für den NRW-Kader an den Start. Bei hochsommerlichen Temperaturen von weit über 30 Grad – auf der Strecke wurden zeitweise sogar bis zu 40 Grad gemessen – verlangte der Wettkampf den Athletinnen und Athleten alles ab. Geschwommen wurden 200 Meter, anschließend standen 5 Kilometer auf dem Rad und 1,2 Kilometer Laufen auf dem Programm.
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Den Auftakt machte Ella Krumbeck in der weiblichen Jugend B. Nach einem starken Schwimmen und einem hervorragenden Start ins Radfahren lag sie aussichtsreich im Rennen. Doch dann das Pech: Durch einen Sturz verlor sie den Anschluss an ihre Radgruppe. Trotz dieses unglücklichen Zwischenfalls kämpfte sie sich bis ins Ziel und bewies großen Kampfgeist.
Im anschließenden Rennen der männlichen Jugend B gingen Paul Kneifel und Mats Völker gemeinsam an den Start. Auch Paul zeigte trotz der extremen Bedingungen eine starke Leistung und präsentierte sich über alle drei Disziplinen sehr konstant.
Für Mats Völker entwickelte sich der Wettkampf zu einem echten Saisonhöhepunkt. Nach einem couragierten Rennen sicherte sich der Stadtlohner einen hervorragenden 2. Platz und bestätigte damit erneut seine Zugehörigkeit zur nationalen Spitze seiner Altersklasse. Mit diesem Ergebnis belegte er in der Gesamtwertung aller DTU-Cup-Rennen den starken 4. Platz der Saison.
Seine konstant starken Leistungen wurden zusätzlich belohnt: Am Nachmittag durfte Mats für das NRW-Team in der Mixed-Team-Relay an den Start gehen. Gemeinsam mit drei weiteren Jugend-B-Athleten trat das Quartett gegen überwiegend ältere Jugend-A- und Juniorenteams an. Trotz der starken Konkurrenz erreichte das junge NRW-Team einen respektablen 15. Platz und sammelte wertvolle Erfahrungen auf höchstem nationalen Niveau.
Mit einem Podestplatz, einer Top-4-Platzierung in der DTU-Cup-Gesamtwertung und vielen wichtigen Erfahrungen blicken die drei SuS-Athleten auf ein erfolgreiches Wettkampfwochenende zurück. Das Trainerteam zeigte sich besonders stolz über den kämpferischen Einsatz aller drei Nachwuchstalente, die den SuS Stadtlohn auch unter schwierigsten Bedingungen hervorragend vertreten haben.
Beim 19. Sparda‑Triathlon Münster zeigte die Ligamannschaft der Triathleten des SuS Stadtlohn eine der stärksten Teamleistungen der jüngeren Vereinsgeschichte. In der Landesliga Nord überzeugten die vier Stadtlohner Athleten auf der Sprintdistanz (500 m Schwimmen – 20 km Radfahren – 5 km Laufen) mit beeindruckenden Zeiten und belegten in der Tageswertung Platz 2 – nur knapp hinter dem Siegerteam aus Greven.
Schon früh im Rennen wurde klar, dass der SuS an diesem Tag um die Podestplätze mitkämpfen würde. Bereits beim Schwimmen in Münsters Hafenbecken legten Martin Kade und Mika Liesner die Grundlage des Erfolgs, auf Rang eins und zwei des Feldes verließen sie das Wasser, dicht gefolgt von Leo Waldmann und Stefan Kortboyer. Auf der Radstrecke konnten die Stadtlohner ihre Platzierungen mehr oder weniger halten, Kortboyer machte hier aber bereits einige Plätze gut. Auf der abschließenden Laufstrecke entlang des Kanals zeigten Liesner und Kortboyer ihre Stärke und machten noch Platzierungen gut.
Mika Liesner (Platz 3 – 59:17 Min.), Martin Kade (Platz 4 – 59:56) und Stefan Kortboyer (Platz 5 – 1:00:17) lieferten nahezu zeitgleich herausragende Leistungen ab und platzierten sich geschlossen in den Top‑5. Und Leo Waldmann komplettierte das Team mit einem starken 26. Platz (1:06:42 Min ) und sicherte damit wertvolle Punkte für die Mannschaftswertung.
Mit Platz zwei in der Tageswertung und einer hervorragenden Platzziffer von 38 lagen die Stadtlohner am Ende nur knapp hinter dem Sieger-Team des TVE Greven (Platzziffer 32). Nach Rang zehn in Drensteinfurt beim ersten Event springt der SuS in der Tabelle nun auf den 6. Platz.
Weiter geht es in Landesliga Nord am 9. August in Rheine über die Sprintdistanz.
Einen erfolgreichen Ausflug auf die Laufbahn unternahmen die Triathleten beim 2. Teupe-Stadionlauf in Stadtlohn. Dabei konnten sich die Nachwuchsathleten mit den Spezialisten der Leichtathletik messen – und überzeugten mit starken Leistungen.
Besonders bemerkenswert war der Auftritt von Mats Völker, der über 2000 Meter der M15 in 6:14,80 Minuten auf Rang 1 lief. Ein Blick in die aktuelle deutsche Bestenliste zeigt die Qualität dieser Leistung: Dort hätte Mats in der Jugend M15 aktuell Platz 9 belegt, in der Westfälischen Bestenliste sogar Rang 2. Damit bestätigte er eindrucksvoll sein großes Potenzial auf der Laufstrecke.
Ebenfalls starke Rennen zeigten Paul Kneifel als Zweiter der M15 in 6:17,28 Minuten sowie Juna Oberzaucher, die die weibliche Jugend U18 über 3000 Meter in 11:38,40 Minuten gewann.
Für einen weiteren Sieg sorgte Ella Krumbeck. Sie gewann die Konkurrenz der W15 über 2000 Meter in 7:52,74 Minuten und unterstrich damit ihre gute Entwicklung im Laufbereich. Auch sie liegt in der Westfälischen Bestenliste damit auf dem 25 Platz.
Der Ausflug zu den Leichtathleten war damit für die Triathleten ein voller Erfolg und zeigte, dass sie auch auf der Bahn mit den besten Nachwuchsläufern mithalten können.
Lübeck/Stadtlohn. Bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend und Junioren im Rahmen des 7-Türme-Triathlons in Lübeck präsentierten sich die Nachwuchsathleten des SuS Stadtlohn auf höchstem nationalem Niveau. Besonders Mats Völker sorgte mit einer herausragenden Leistung für Aufsehen.
Für die Stadtlohner Nachwuchsathleten Mats Völker, Paul Kneifel und Ella Krumbeck ging es in Lübeck in der Altersklasse Jugend B unser die Distanzen 400 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen.
In der Altersklasse Jugend B männlich kämpfte sich Völker durch ein stark besetztes Teilnehmerfeld und belegte am Ende einen hervorragenden vierten Platz. Mit einer Gesamtzeit von 33:01 Minuten verpasste der Stadtlohner eine Medaille denkbar knapp. Lediglich eine Sekunde fehlte ihm auf den drittplatzierten Lando Spielberger, der nach 33:00 Minuten ins Ziel kam.
Trotz der hauchdünn verpassten Podestplatzierung zeigte sich die Leistung des jungen SuS-Athleten beeindruckend. Gegen die besten Nachwuchstriathleten Deutschlands bewies Völker große Nervenstärke und konnte sich in unmittelbarer Schlagdistanz zur nationalen Spitze behaupten.
Doch mit dem Team NRWTV konnte er doch noch aufs Podest steigen, das Team NRW sicherte sich mit Mats Völker, Ferris Hermann und Linus Hagen den Deutschen Meistertitel vor den Teams aus Bayern und Baden-Württemberg.
Neben Mats Völker vertraten auch Ella Krumbeck und Paul Kneifel die Farben des SuS Stadtlohn in der Hansestadt. Paul belegte nach einer passablen und ausgeglichen Leistung Rang 45 (36:22 Min.), Ella belegte in der weiblichen Konkurrenz einen guten 31. Platz (38:08). Bereits die Qualifikation für diesen Saisonhöhepunkt unterstreicht die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Vereins. Die Athletinnen und Athleten sammelten wertvolle Erfahrungen auf höchstem Niveau und bestätigten ihre starke Entwicklung in den vergangenen Monaten.
Für den SuS Stadtlohn stellt das Abschneiden bei den Deutschen Meisterschaften einen weiteren Beleg für die kontinuierlich erfolgreiche Jugendarbeit dar. Besonders der vierte Platz von Mats Völker zählt zu den besten Ergebnissen eines Stadtlohner Nachwuchstriathleten auf nationaler Ebene in dieser Saison.
Mit den gezeigten Leistungen dürfen die drei SuS-Talente optimistisch auf die kommenden Wettkämpfe blicken. Die Deutsche Meisterschaft in Lübeck hat gezeigt, dass die Stadtlohner Nachwuchstriathleten auch im Vergleich mit den besten Athletinnen und Athleten Deutschlands konkurrenzfähig sind.
Für den Triathleten Marc Schlusemann vom SuS Stadtlohn stand am 7. Juni mit dem IRONMAN Hamburg einer der Saisonhöhepunkte auf dem Programm. Nach monatelanger Vorbereitung stellte er sich der Herausforderung über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und den abschließenden Marathon über 42,2 Kilometer – und durfte sich nach 10:13 Stunden stolz als IRONMAN-Finisher feiern lassen.
Der Wettkampf begann am frühen Morgen in der Hamburger Alster. Mit seiner Schwimmzeit von 1:15 Stunden legte Marc zwar eine solide Grundlage, dennoch zeigte er sich nach dem Schwimmen etwas enttäuscht. Er hatte sich für die erste Disziplin mehr vorgenommen und hoffte auf eine schnellere Zeit. Doch bei einer Langdistanz entscheidet sich das Rennen bekanntlich erst auf den folgenden vielen Kilometern.
Nach einem schnellen Wechsel ging es auf die Radstrecke. Dort erwarteten die Athleten schwierige Bedingungen. Starker Wind und Regen machten die 180 Kilometer zu einer echten Herausforderung. Trotz der harten Bedingungen zeigte Marc eine starke Leistung und absolvierte den Radkurs in 4:54 Stunden. Für zusätzliche Aufregung sorgte ein Sabotage-Akt auf der Radstrecke, bei dem Metallsplitter zahlreiche Defekte verursachten und mehrere Teilnehmer zur Aufgabe zwangen. Marc hatte jedoch Glück und blieb von den Vorfällen verschont, sodass er sein Rennen ohne technische Probleme fortsetzen konnte.
Mit einer guten Ausgangsposition wechselte er auf die Laufstrecke. Kilometer für Kilometer kämpfte er sich durch die Hamburger Innenstadt entlang der Alster. Die Begeisterung der Zuschauer, die Partystimmung und die Unterstützung seiner Familie und Freunde entlang der Strecke sorgten dabei immer wieder für zusätzliche Motivation. Nach 3:52 Stunden bog Marc schließlich auf die Zielgerade am Rathausmarkt ein.
Nach insgesamt 10:13 Stunden überquerte der SuS-Athlet erschöpft, aber überglücklich die Ziellinie. Besonders erfreulich war dabei seine Platzierung: In seiner Altersklasse 50 – 55 belegte Marc einen hervorragenden 14. Platz und konnte sich damit im starken internationalen Teilnehmerfeld behaupten und die Farben des SuS Stadtlohn eindrucksvoll vertreten.
„Die Wetterbedingungen auf der Radstrecke waren z.T. echt brutal und haben wohl doch ein paar Körner gekostet, die beim Laufen gegen Ende gefehlt haben. Dass meine Familie und Freunde hier waren, hat mich aber zusätzlich gepusht“, so Marc nach Rennen.
Der Vergleich zu seinem bisherigen Start in Hamburg zeigt die positive Entwicklung. Gegenüber seiner Zeit von 10:57 Stunden beim IRONMAN Hamburg 2023 verbesserte sich Marc um mehr als 44 Minuten – ein eindrucksvoller Beleg für die erfolgreiche Trainingsarbeit der vergangenen Jahre.
Für die Triathletin Michelle Alferink vom SuS Stadtlohn wurde der 24.05.2026 zu einem Rennen voller Extreme – und am Ende zu einem Tag, den sie wohl nie vergessen wird. Bei „The Championship“, dem großen Finale der internationalen Challenge-Family-Serie im slowakischen Šamorín, sicherte sich die Ausdauersportlerin den zweiten Platz ihrer Altersklasse und darf sich damit nun offiziell Vize-Weltmeisterin AK 40 der Challenge Family Serie nennen.
Athletinnen und Athleten aus insgesamt 63 Nationen waren zum großen Finale der internationalen Challenge-Serie angereist. Austragungsort war das hochmoderne X-Bionic Sphere in Šamorín, der Olympiastützpunkt der Slowakei. Für Michelle Alferink begann die Reise bereits einige Tage vor dem Wettkampf. Erst ging es zunächst nach Wien und anschließend weiter nach Bratislava, wo letzte Trainingseinheiten, Materialchecks und die unmittelbare Wettkampfvorbereitung auf dem Programm standen.
Einen Tag vor dem Rennen reisten schließlich auch ihr Mann Dennis, Tochter Kim sowie eine Freundin der Familie an, um Michelle vor Ort zu unterstützen. „Allein dieser Rückhalt hat mir unglaublich viel bedeutet“, berichtet die Stadtlohnerin.
Am Sonntagmorgen fiel dann um 9.45 Uhr der Startschuss für eines der härtesten Rennen ihrer bisherigen Laufbahn. Auf dem Programm standen 1900 Meter Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und ein Halbmarathon – bei Wetterbedingungen, die kaum extremer hätten sein können.
Bereits das Schwimmen wurde zur ersten großen Herausforderung. Geschwommen wurde in einem Seitenkanal der Donau bei gerade einmal 15 Grad Wassertemperatur. Der Start ins Rennen fühlte sich für viele Athletinnen wie ein echter Kälteschock an. „Das Wasser war einfach unfassbar kalt. Ich hatte noch nie so kalte Füße und so ein kaltes Gesicht beim Schwimmen“, so Alferink.
Trotz der eisigen Bedingungen blieb Sie ruhig, konzentrierte sich bewusst auf ihre Atmung und fand schnell ihren Rhythmus. Gerade bei kaltem Wasser ist kontrolliertes Atmen entscheidend, damit der Körper nicht verkrampft und die Atmung hektisch wird. Die Taktik zahlte sich aus: Bereits auf der Schwimmstrecke überholte sie die kompletten zwei zuvor gestarteten Gruppen und kam nach starken 29:33 Minuten als Zweite ihrer Altersklasse aus dem Wasser. Nach dem ersten Wechsel lag sie dann bereits in Führung.
Auf dem Rad spielte sie anschließend ihre Stärke aus. Die 90 Kilometer lange Strecke wurde zu ihrer Paradedisziplin. Kilometer für Kilometer baute sie ihre Führung aus und kehrte nach starken 2:27 Stunden weiterhin auf Rang eins liegend in die Wechselzone zurück.
„Auf dem Rad wäre vermutlich sogar noch mehr drin gewesen. Aber ich hatte wirklich Respekt vor der Hitze. Der enorme Temperaturunterschied zwischen den 15 Grad Wassertemperatur beim Schwimmen und den späteren 31 Grad beim Radfahren und Laufen kostete zusätzlich Energie. Durch die zuvor kühlen Wetterverhältnisse war es außerdem schwer einzuschätzen, wie der Körper auf diese Belastung reagieren würde, da eine wirkliche Akklimatisierung an die Hitze kaum möglich war. Deshalb wollte ich auf keinen Fall überpacen.“
Die Entscheidung erwies sich als goldrichtig. Denn beim Wechsel zum Laufen wurde das Rennen endgültig zum Kampf. „Als ich vom Rad abgestiegen bin, hat es mir plötzlich extrem in den Rücken geschossen. Ich dachte nur kurz: Bitte nicht jetzt“. In der Wechselzone hieß es deshalb erstmal dehnen, durchatmen und irgendwie weiterlaufen.
Die vier Laufrunden rund um das X-Bionic Sphere verlangten den Athletinnen anschließend alles ab. Unterschiedlichste Untergründe aus Sand, Asphalt, Wiesen und Passagen auf der aufgeheizten Trabrennbahn machten den Halbmarathon zusätzlich brutal. Eigentlich hatte Alferink gehofft, beim Laufen noch mehr herausholen zu können. Doch schnell wurde klar, dass an diesem Tag nicht die Pace, sondern die richtige Kühlung entscheidend sein würde.
Mit Wasser über Kopf, jedem Wasserschlauch entlang der Strecke und großem Kampfgeist arbeitete sie sich Kilometer für Kilometer durch die Hitze und verteidigte ihre Führung bis tief in die letzte Runde. Erst dort musste sie sich der stark aufkommenden Italienerin Alessia Mancini geschlagen geben, die ihre enorme Laufstärke ausspielte. Am Ende fehlten Alferink lediglich 14 Sekunden zum Sieg – als sie nach 4:46 Stunden die Ziellinie überquerte.
Doch statt Enttäuschung überwog im Ziel vor allem eines: Stolz. Mit Platz zwei sicherte sich die Stadtlohnerin nicht nur das Podium, sondern auch den bislang größten Erfolg ihrer Triathlon-Karriere. Getragen wurde sie dabei nicht nur von der Stimmung entlang der Strecke, sondern vor allem auch von ihrer Familie und ihrem Support-Team. „Die Stimmung war richtig gut und mein Support einfach super. Ohne meine Familie wäre das alles gar nicht so möglich“.
Die Siegerehrung am Abend bildete schließlich den emotionalen Abschluss eines unvergesslichen Tages. Vor mehreren hundert Gästen wurde Michelle Alferink im großen Saal des X-Bionic Sphere auf der Bühne geehrt – ein Moment voller Gänsehaut, Emotionen und Stolz.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt der Stadtlohnerin allerdings nicht. Bereits am 6. Juni steht mit dem ersten Start in der 2. Bundesliga im schleswig-holsteinischen Itzehoe die nächste große Herausforderung an. Dabei geht sie in dieser Saison mit einem Zweitstartrecht für das Triathlon-Team Ratingen 08 in der 2. Damen-Bundesliga an den Start.
Eine völlig neue Herausforderung für die Athletin, die sich dort künftig stärker auf kürzere, schnellere Rennformate und jüngere Konkurrentinnen einstellen muss. „Mein Herz schlägt aber weiterhin für den SuS Stadtlohn. Uns fehlen hier eigentlich nur noch ein paar Frauen für den Triathlonbereich – also dürfen sich gerne Interessierte melden und einfach mal vorbeikommen“
Beim DTU-Cup im Rahmen des traditionsreichen Heideseetriathlons in Forst gingen Deutschlands beste Nachwuchstriathleten an den Start. Der Wettkampf am Heidesee zählt zu den wichtigsten Stationen im Nachwuchskalender der Deutsche Triathlon Union und bot auch in diesem Jahr hochklassigen Sport. Wetterbedingt wurde allerdings aus dem geplanten Triathlon ein Duathlon, heißt es ging zweimal auf die Laufstrecke.
Aus Sicht des SuS Stadtlohn überzeugten besonders Ella Krumbeck, Paul Kneifel und Mats Völker mit engagierten Auftritten gegen starke Konkurrenz aus den Landesverbänden. Bereits beim ersten Lauf wurde auf hohem Niveau attackiert, ehe sich auf der Radstrecke schnelle Gruppen bildeten und die Entscheidungen schließlich auf dem finalen Laufsplit fiel.
Für Ella Krumbeck verlief das Rennen im weiblichen Jugendbereich kämpferisch und konstant. Die junge Athletin zeigte insbesondere auf dem Rad eine stabile Leistung und sammelte wichtige Punkte sowie wertvolle Erfahrung auf nationaler Ebene. Bereits in der laufenden Saison hatte Krumbeck beim DTU-Cup in Halle auf sich aufmerksam gemacht und dort einen Platz im Mittelfeld des bundesweiten Teilnehmerfeldes erreicht.
Mats Völker zeigte ein bravouröses Rennen und konnte bis zum finalen Lauf sogar vorne mitmischen, er stieg sogar als Führender vom Rad. Mit einer engagierten Leistung über die gesamte Distanz bewies er sein Potenzial im DTU-Cup und verfehlte das Podest mit Rang vier denkbar knapp. Er sammelte damit wichtige Wettkampferfahrung gegen Deutschlands beste Talente.
Auch Paul Kneifel präsentierte sich in Forst in guter Form. Der Stadtlohner stellte erneut seine Ausgeglichenheit in den beiden unter Beweis und behauptete sich im stark besetzten Feld der Nachwuchsathleten. Bereits bei den „Finals“ 2025 in Dresden hatte Kneifel mit einer starken Gesamtzeit überzeugt und gezeigt, dass er sich auf Bundesebene behaupten kann.
Der Heideseetriathlon des TV 1897 Forst gilt seit Jahren als feste Größe im deutschen Nachwuchstriathlon. Die Veranstaltung überzeugte erneut mit einer professionellen Organisation, schnellen Strecken und großer Zuschauerkulisse rund um den Heidesee.
Beim 4. Drensteinfurt-Triathlon fiel endlich der Startschuss für die neue Saison der Triathleten des SuS Stadtlohn. Insgesamt waren sieben Athleten des SuS in Drensteinfurt am Start um die Saison einzuläuten. Trotz kühler Temperaturen und windiger Bedingungen herrschte im gesamten Team große Vorfreude auf die ersten Wettkämpfe des Jahres.
Den Auftakt für den SuS machten die Nachwuchsathleten Mika Liesner und Juna Oberzaucher. Für beide Athleten standen 400m Schwimmen – 10 Kilometer Radfahren – 2,5 km laufen auf dem Programm.
Mika Liesner machte den Anfang. Er zeigte besonders im Wasser seine Stärke und konnte sich direkt an die Spitze des Feldes hängen. Für Verwirrung sorgten allerdings mehrere Athleten, die bereits nach rund 300 Metern das Wasser verließen. Liesner war sich sicher, dass noch eine Runde zu absolvieren war, und schwamm konsequent weiter. Damit lag er letztlich auch richtig, denn die anderen Athleten wurden aufgrund einer zu kurzen Schwimmstrecke disqualifiziert. Nach dem Schwimmausstieg hatte er jedoch mit Schwindel zu kämpfen und musste das Rennen leider aufgeben. „Zumindest habe ich richtig gezählt“, nahm er die Situation anschließend mit Humor.
Mika LiesnerJuna Oberzaucher
Auch Juna Oberzaucher überzeugte mit einer starken Leistung. Das Schwimmen zählt zwar noch nicht zu ihrer Lieblingsdisziplin, dennoch zeigte sie dort deutliche Fortschritte aus den Wintermonaten. Auf dem Rad fehlte zunächst der Anschluss an eine Gruppe, dennoch arbeitete sie sich mit einer starken Leistung bereits bis auf Rang neun nach vorne. Ihre große Stärke spielte sie dann auf der Laufstrecke aus. Mit viel Power auf den letzten Kilometern konnte sie noch mehrere Konkurrentinnen überholen und erreichte nach starken 55:15 Minuten einen hervorragenden fünften Platz in der Jugend A. „Das Laufen war am besten, da konnte ich nochmal viele einholen“, freute sich sie im Ziel.
Nach den Nachwuchsrennen folgte der erste Start in der Landesliga Nord. Für den SuS Stadtlohn gingen Martin Kade, Stefan Kortboyer und Jürgen Gehling an den Start. Trotz des Fehlens eines vierten Starters zeigte sich einmal mehr der starke Teamgeist innerhalb der Mannschaft. Die Athleten unterstützten sich gegenseitig und pushten sich über den gesamten Wettkampf hinweg. Es ging für alle Starter im Jagdstart über die Distanzen 800m Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen.
Team SuS Stadtlohn: Stefan Kortboyer, Martin Kade und Jürgen Gehling
Martin Kade gehörte von Beginn an zu den stärksten Athleten des Tages. Nach einer längeren Verletzungspause bis Mitte März und zwei schwierigen Jahren mit verpassten Langdistanzrennen stand für ihn vor allem eines im Vordergrund: „Mein Ziel war es, wieder Spaß am Triathlon zu finden – und das hat geklappt.“ Bereits beim Schwimmen zeigte Kade seine Klasse und verließ als zweitschnellster Schwimmer der Liga das Wasser. Auch auf dem Rad gehörte er zur Spitzengruppe. Erst beim Laufen machten sich Krämpfe bemerkbar, wodurch er immer wieder kurze Geh- und Dehnpausen einlegen musste. Trotzdem erreichte er nach starken 1:56 Stunden Rang zwei der Gesamtwertung.
Auch Stefan Kortboyer erwischte einen gelungenen Saisonauftakt. Mit dem Schwimmen war er zunächst zwar nicht zufrieden, kämpfte sich danach aber eindrucksvoll zurück ins Rennen. Auf dem Rad machte er zahlreiche Plätze gut und wechselte bereits als 19. auf die Laufstrecke. Dort zeigte er seine Stärke und lief die zehn Kilometer mit einem Schnitt von vier Minuten pro Kilometer. Mit einer Gesamtzeit von 2:03 Stunden erreichte Kortboyer am Ende einen starken neunten Platz. „Es ist noch Luft nach oben, aber insgesamt war es ein gelungener Auftakt“, lautete sein positives Fazit.
Für Jürgen Gehling war es der erste Ligastart nach mehreren Jahren Pause. Entsprechend ging er das Rennen zunächst kontrolliert an, um sich die Kräfte gut einzuteilen. Besonders auf dem Rad konnte er trotz weniger Trainingskilometer überzeugen und viele Plätze gutmachen. Auch beim Laufen hielt er sein Tempo konstant und erreichte nach 2:24 Stunden das Ziel. Besonders hob Gehling anschließend den starken Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft hervor: „Das Team hat mich richtig mitgezogen. Es macht einfach Spaß, mit so einer tollen Mannschaft unterwegs zu sein.“ Trotz des fehlenden vierten Starters erreichte das Team des SuS einen starken zehnten Platz in der Tageswertung von über 20 Mannschaften.
Neben den Ligastartern gingen auch noch Frank Dornbusch über die Volksdistanz und Michelle Alferink über die Kurzdistanz an den Start.
Nach drei Jahren Triathlonpause aufgrund einer langwierigen Knieverletzung war der Start in Drensteinfurt für Frank Dornbusch etwas ganz Besonderes. Über die Volksdistanz mit 400m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen feierte er sein Comeback im Triathlonsport.
Vor allem beim Schwimmen und auf dem Rad zeigte Dornbush bereits wieder starke Leistungen und fand gut zurück in den Wettkampfrhythmus. Erst beim abschließenden Lauf merkte er die noch fehlenden Laufkilometer der vergangenen Monate. „Beim Laufen fehlt mir nach der Knieverletzung aktuell noch etwas Schnelligkeit und Ausdauer“ erklärt er nach dem Rennen ehrlich.
Nach insgesamt 1:19 erreichte er zufrieden das Ziel. Besonders wichtig war für ihn der gelungene Wiedereinstieg: „Ich bin erst seit Januar wieder richtig im Training und deshalb sehr zufrieden. Das Wichtigste ist aber: Es hat endlich wieder richtig Spaß gemacht.“
Aufgrund ihres Zweitstartrechts in der 2. Triathlon-Bundesliga für REatingen darf Michelle Alferink in dieser Saison nicht für das Ligateam des SuS Stadtlohn starten. Dennoch wollte sie gemeinsam mit dem Team in die Saison starten und ging über die Kurzdistanz an den Start. Den Wettkampf nutze sie gleichzeitig als letzten Form- und Materialtest für die Championships im slowakischen Samorin in der der kommenden Woche.
Alferink zeigte eine starke Leistung und kam bereits beim Schwimmen mit rund vier Minuten Vorsprung als erste Frau aus dem Wasser. Auf der Radstrecke konnte sie Ihren Vorsprung auf die nächstplatzierte Athletin weiter vergrößern. Auch beim abschließenden 10 km Lauf zeigte sie eine gute Form und blieb unter der 42 Minuten Marke. Nach 2:06 Stunden erreichte sie mit rund zwölf Minuten Vorsprung als erste Frau das Ziel. „Ich wollte einfach nochmal einen Wettkampf machen und nach der langen Trainingsphase ohne Rennen schauen, wo ich aktuell stehe. Natürlich hoffe ich, dass die Form nächste Woche ähnlich gut ist – das wäre schon ein Traum“, blickte Alferink auf die bevorstehende Championship voraus. Dort wartet ein international stark besetztes Teilnehmerfeld auf sie.
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Vorbereitung, Einberufung und Leitung von Sitzungen (Trainertreffen)
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Kommunikation via DFB.net Postfach
Nachwuchsgewinnung im Jugendbereich optimieren
Koordinator Fussball
Tätigkeitsbeschreibung
Kontaktpflege mit Trainern / Übungsleiter
Kaderplanung in Abstimmung den Trainern
Ansprechpartner zu den Eltern
Gewinnung von ehrenamtlichen Trainern / Übungsleiter
Neuanmeldungen in den Altersklassen integrieren
Beteiligung und Organisation von sonstigen Veranstaltungen (Turnier intern – Feriencamps..)
Informationsfluss aus dem DFB.net koordinieren
Sportlicher Leiter Fussball
Tätigkeitsbeschreibung
Richtliniengeber, Koordinator und zentrales Bindeglied für den sportlichen Bereich innerhalb der Abteilung
sportliche Ziele für die Saison erarbeiten mit dem Jugendvorstand bzw. den zuständigen Gremien
Kontrolle und Überwachung der Umsetzung sportlicher Vorgaben
Ansprechpartner für Trainer und Jugendmannschaften
Einsetzen von Trainer und Übungsleiter – Förderung und Schulung
Scouting im Jugendberich (Spieler u. Trainer)
Material- und Zeugwart Fussball
Tätigkeitsbeschreibung
Materialbeschaffung und Verwaltung
Ansprechpartner für Trainer bzw. Übungsleiter
Kontrolle bzw. Überwachung des Materialraums
Spieltagsplaner Fussball
Tätigkeitsbeschreibung
Mannschaftsmeldungen durchführen
Spielplanbearbeitung in Abstimmung mit den Trainern / Übungsleiter