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SuS Stadtlohn gegen SPARTA Münster ohne Punktgewinn

Damen - Sparta Münster

Der SuS Stadtlohn hat in der Frauen-Bezirksliga Münsterland eine Niederlage vor heimischem Publikum hinnehmen müssen. Gegen SPARTA Münster unterlagen die Stadtlohnerinnen am Samstagabend in der Burgsporthalle mit 22:28 (13:17).

Dabei begann die Partie zunächst ausgeglichen. In der Anfangsphase konnte der SuS das Tempo der Gäste mitgehen und hielt das Spiel offen, doch die Münsteranerinnen setzten sich bis zur Halbzeit auf vier Tore ab.

Auch nach dem Seitenwechsel zeigte Stadtlohn Moral und versuchte, den Rückstand zu verkürzen. Die vom neuen Trainer Sebastian Schmaloer geforderte defensive Abwehrformation vor einer stark aufgelegten Torhüterin brachte das offene Angriffsspiel der Gegnerinnen zeitweise unter Kontrolle. Eine hohe Anzahl an Zeitstrafen und Siebenmetern gegen den SuS sorgten für weiter Tore für Sparta Münster.

Mehrfach kam die Heimmannschaft auf drei Tore heran, verpasste es jedoch, die Partie noch einmal offen zu gestalten. Zudem konnten einige gute Torchancen nicht verwertet werden.

Der Trainer der Handballdamen des SuS Stadtlohn ordnete die Niederlage realistisch ein:
„Grundsätzlich hat Sparta das Spiel verdient gewonnen. Wir haben in den entscheidenden Situationen noch zu viele Fehler gemacht. Ich kann aber klar das Potenzial der Mannschaft erkennen und wenn wir so weiter machen, dann wird mit uns in den kommenden Spielen zu rechnen sein.“

Für den SuS Stadtlohn geht es am kommenden Sonntagabend, 18. Januar, auswärts beim BSV Roxel weiter.

Für den SuS Stadtlohn spielten: Mara Schlüter, Hanne Wewers (beide Tor); Johanna Hornhues (6 Tore), Luisa Niebur (6 Tore), Mia Böckers (2 Tore), Mia Ross (2 Tore), Amy Wientjes (2 Tore), Pauline Jaegers (1 Tor), Annika Schlüter (1 Tor), Lene Wewers (1 Tor), Finja Wüpping (1 Tor), Emmy Gehling, Rieke Groß-Heynk, Sophie Groß-Heynk, Sophia Kahmen, Sophia Plate

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Stadtlohns 1. Herren setzt Ausrufezeichen im Duell der Tabellennachbarn

Am Samstag empfing die 1. Herrenmannschaft des SuS Stadtlohn die Tabellennachbarn Ibbenbüren 2 zu einem richtungsweisenden Duell in der Bezirksliga. Ziel war es sich mit dem letzten Spiel der Hinrunde in der Liga zu festigen und den direkten Konkurrenten auf Abstand zu halten. Dieses Vorhaben gelang den Stadtlohnern eindrucksvoll: In einem über weite Strecken spannenden Spiel setzten sie sich am Ende deutlich mit 35:28 (18:14) durch.

Einige unkonzentrierte Abschlüsse und ein gut aufgelegter Ibbenbürener Schlussmann sorgten dafür, dass Stadtlohn bereits in der 9. Spielminute mit 2:6 in Rückstand lag. Erst ein anschließender Vier-Tore-Lauf, begünstigt durch schnelle Konter und eine verbesserte Chancenverwertung, brachte die Wende. Beim Stand von 6:6 sah sich der Trainer der Gäste zur Auszeit gezwungen.

Bis zur 24. Minute blieb die Partie ausgeglichen (13:12), ehe Stadtlohn vor allem defensiv zulegte. Eine aggressive und kompakte Abwehr ermöglichte es den Gastgebern, sich bis zur Halbzeit auf 18:14 abzusetzen.

Nach dem Seitenwechsel geriet der Spielfluss der Stadtlohner jedoch erneut ins Stocken. Eine doppelte Unterzahl in der 34. Minute ließ den Vorsprung schnell schmelzen, sodass Ibbenbüren in der 38. Minute wieder zum 20:20 ausgleichen konnte. In der Folge entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, der bis zur 50. Spielminute beim Stand von 28:26 vollkommen offen blieb.

Wie schon in mehreren Heimspielen zuvor bewies Stadtlohn in der Schlussphase jedoch Nervenstärke. Mit konsequentem Tempospiel, einer stabilen Abwehr und effektiven Abschlüssen zogen die Gastgeber in den letzten zehn Minuten entscheidend davon und feierten am Ende einen klaren 35:28-Erfolg.

Am kommenden Samstag beginnt um 16:30 Uhr die Rückrunde mit einem erneut wichtigen Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft HSG NRG (Nordwalde, Reckenfeld, Greven). Auch hier trifft Stadtlohn auf einen Tabellennachbarn. Mit einem Sieg könnten die Stadtlohner auf Rang neun klettern und somit vier Teams hinter sich lassen – ein weiterer bedeutender Schritt in Richtung des vor der Saison ausgegebenen Ziels eines komfortablen Klassenerhalts.

Hannes Heming (13), Christoph Maschmeier (8), Paul Heming (5), Finn Oing (3), Jan-Gerrit Brillert (1), Dominik Dücker (1), Kai Dalhues, Sebastian Heming, Simon Dalhues, Jan Tegelkamp, Jonas Hueske, Fabian Krix

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Stadtlohns Handballdamen verlieren trotz guter Leistung in der ersten Halbzeit

Damen

26:18 – Auswärtsniederlage in Recke

Am vergangenen Samstag traten die Damen des SuS Stadtlohn im letzten Spiel des Jahres auswärts gegen den TuS Recke an. Nach einer kurzen Anfangsphase, in der sich die Stadtlohner Damen auf die Spielweise der Gegnerinnen einstellen mussten, stand die Abwehr der Stadtlohnerinnen stabil. Auch die Torhüterin konnte einige Paraden zeigen und so machten es die Stadtlohner Damen den Gastgeberinnen schwer, zum Torerfolg zu kommen. Bis zur Halbzeit konnte Recke nur neun Tore erzielen. So wurde nach anfänglichem Rückstand zwischenzeitlich ein Vorsprung von zwei Toren aufgebaut. In der Schlussphase der ersten Halbzeit blieben jedoch einige Torchancen ungenutzt, sodass es mit einem knappen Rückstand von 9:8 in die Halbzeit ging. In der Kabine waren sich Trainerin und Spielerinnen einig, an die konsequente Abwehrleistung anknüpfen und die Bälle vorne im Tor versenken zu wollen. Doch nach dem Seitenwechsel geriet die Abwehr der Gäste zunehmend ins Wanken und auch im Angriff fehlte es an Ideen und der nötigen Treffsicherheit. Eine Umstellung auf eine 5:1-Deckung brachte zwar eine stabilere Defensive, doch der große Vorsprung, den sich die Gastgeberinnen vom TuS Recke in der zweiten Halbzeit bis dahin aufgebaut haben, konnte nicht mehr aufgeholt werden und so endete das Spiel mit einer 26:18 Niederlage.

Nach der Weihnachtspause möchten die Stadtlohner Damen im nächsten Jahr mit neuer Kraft ins Training starten und an ihren Schwächen arbeiten, um mit Motivation und Stärke die Rückrunde anzutreten. Das erste Spiel im Jahr 2026 bestreiten die Handballerinnen vom SuS am Samstag, 10. Januar, gegen Sparta Münster. Anwurf ist um 18:30 Uhr in der Burgsporthalle in Stadtlohn.

Für den SuS Stadtlohn spielten: Hanne Wewers (Tor); Mia Böckers (9 Tore), Johanna Hornhues (3 Tore), Sophia Plate (3 Tore), Joelle Dirks (1 Tor), Sophie Groß-Heynk (1 Tor), Amy Wientjes (1 Tor), Annik Büger, Marike Frechen, Lilith Grimmelt, Rieke Groß-Heynk, Pauline Jaegers, Luisa Niebur, Elisa Schley, Annika Schlüter

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Stadtlohn erzittert sich Heimsieg im Krimi gegen Hiltrup

1. Herren - DJK Eintracht Hiltrup

Am Freitag empfing die 1. Herrenmannschaft aus Stadtlohn das Tabellenschlusslicht der Bezirksliga aus Hiltrup in der heimischen „Festung Burghölle“. Die Zuschauer und Spieler mussten bis zur letzten Sekunde zittern, konnten am Ende allerdings einen glücklichen 32:31 (16:18) Sieg ihrer Mannschaft feiern.

Beide Mannschaften starteten mit einer ungewohnt schwachen Abwehrleistung in die Partie. Offensiv wurde dafür umso mehr Tempo gemacht: Bereits nach 5 Minuten Spielzeit vielen schon 12 Tore (6:6). Stadtlohns Trainer Rolf Kossmann sah sich früh gezwungen, die erste Auszeit zu nehmen, um die Abstimmungsprobleme in der Defensive anzusprechen. Doch auch im weiteren Verlauf blieb die Abwehr anfällig, sodass die Gastgeber mit einem 16:18-Rückstand in die Halbzeit gingen.
Nach Wiederanpfiff kämpfte sich Stadtlohn innerhalb der ersten zehn Minuten zurück ins Spiel und glich aus, ließ jedoch mehrfach die Chance zur Führung liegen. So entwickelte sich das Spiel immer mehr zu einem Krimi. Nur durch einige starke Paraden der Torhüter Fabian Krix und Jonas Hueske gelang in der 58. Minute die erste Führung der zweiten Halbzeit. In einem Herzschlagfinale konnte diese Führung bis zum Ende des Spiels gehalten werden und der vierte Heimsieg aus vier Spielen Heimspielen konnte gefeiert werden.
In zwei Wochen (13.12.) steht für die Stadtlohner das letzte Spiel des Jahres an, wenn sie auswärts bei Sparta Münster antreten.

Hannes Heming (8), Christoph Maschmeier (6), Jan te Vrugt (4), Sebastian Heming (3), Manuel Lütke-Lanfer (3), Fabius Spangenberg (3), Finn Oing (2), Johannes van Almsick (2), Simon Vennemann (1), Jan Gerrit Brillert, Simon Dalhues, Dominik Dücker, Paul Heming, Jonas Hueske, Fabian Krix 

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Trotz schwachem Kader stark gekämpft

Herren - ASV Senden 2-15

Am Samstag spielte die 1. Herrenmannschaft der Stadtlohner Handballer gegen den Tabellenzweiten aus Ochtrup. Bereits in der Woche vor dem Spiel häuften sich jedoch die Kadersorgen: Verletzungen und Krankheiten führten dazu, dass kaum ein wettbewerbsfähiger Kader zur Verfügung stand. Daher wurde in Ochtrup eine Verlegung des Spiels angefragt. Die Gastgeber wollten oder konnten jedoch keine Kompromisse eingehen, sodass in der Mannschaftsaufstellung improvisiert werden musste. Zum Glück konnte das Team auf Unterstützung aus der 2. Mannschaft bauen.

Trotz der schwierigen Voraussetzungen wollte man alles geben, um in Ochtrup nicht komplett unterzugehen. Dieser Plan ging zunächst gut auf: Nach 18 Minuten lagen die Stadtlohner nur mit einem Tor zurück (12:11). In den letzten Minuten der ersten Halbzeit konnten sich die Ochtruper allerdings bis zum Pausenstand von 22:16 absetzen. Die zweite Halbzeit verlief weitgehend ausgeglichen, sodass am Ende ein Ergebnis von 37:31 auf der Anzeigetafel stand.

Hervorzuheben ist die sehr starke Leistung von Hannes Heming (16 Tore), der – bedingt durch den ungewohnten Kader – viel Verantwortung übernehmen musste und für mehr als die Hälfte der Stadtlohner Treffer sorgte.

Am Freitag trifft die Mannschaft um 20:30 Uhr vor heimischem Publikum auf das Tabellenschlusslicht Hiltrup. In diesem Spiel müssen die zwei Punkte gesichert werden, um sich weiter von den unteren Tabellenplätzen abzusetzen.

Hannes Heming (16), Paul Heming (3), Jan te Vrugt (3), Felix Heming (2),  Sebastian Heming (2), Johannes Schneider (2), Johannes van Almsick (1), Jan Tegelkamp (1), Finn Oing (1), Fabian Krix, Jonas Heming

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SuS Stadtlohn unterliegt bei Sparta Münster deutlich

Damen - Neuenkirchen-10

Die Handballdamen des SuS Stadtlohn erwischten beim Auswärtsspiel in Münster keinen guten Abend. Mit 26:45 (11:20) musste sich das Team des SuS am Sonntagabend Sparta Münster klar geschlagen geben.

Von Beginn an fanden die Stadtlohnerinnen kaum Zugriff auf die flinke Offensive der Gastgeberinnen. Vor allem über die „schnelle Mitte“ kam Sparta immer wieder aufgrund ihrer Schnelligkeit zu einfachen Toren und nutzte konsequent die Lücken in der SuS-Abwehr. Bereits nach 15 Minuten lagen die Stadtlohnerinnen mit 4:10 zurück – ein Rückstand, der sich bis zur Pause weiter vergrößerte.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Bild ähnlich. Münster agierte druckvoll und mit hoher Geschwindigkeit, während Stadtlohn selten ins geordnete Abwehrspiel kam. Trotz engagierten Einsatzes gelang es dem SuS kaum, die Wurfstärke der Gastgeberinnen einzudämmen. Im Angriff taten sich die Gäste zudem schwer, passende Lösungen gegen die sehr offene Deckung Spartas zu finden. Eine Ausnahme bildeten die vielen 1-gegen-1-Situationen, durch die der SuS zahlreiche Strafwürfe herausholte. Mia Böckers zeigte sich vom Siebenmeterpunkt sicher und verwandelte alle Versuche – insgesamt erzielte sie 12 der 26 Stadtlohner Treffer.

Trotz der fünften Niederlage in Folge richtet sich der Blick beim SuS jetzt nach vorn. Bereits am kommenden Samstag, 29. November um 16:30 Uhr empfangen die Stadtlohnerinnen den SC 28 Nordwalde und freuen sich über Unterstützung in der Burgsporthalle.

Für den SuS Stadtlohn spielten: Hanne Wewers (Tor); Mia Böckers (12 Tore), Maja Neumeister (3 Tore), Finja Wüpping (3 Tore), Pauline Jaegers (2 Tore), Amy Wientjes (2 Tore), Johanna Hornhues (1 Tor), Luisa Niebur (1 Tor), Sophia Plate (1 Tor), Annika Schlüter (1 Tor), Rieke Groß-Heynk, Anna Heming, Sophia Kahmen, Jannah Robers, Elisa Schley, Anna Tenhagen

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SuS Stadtlohn 1. Herren auswärts weiter erfolglos

HSG Preußen Borussia Münster - 1. Herren

Am Sonntag mussten sich die 1. Herren aus Stadtlohn erneut auswärts geschlagen geben. Trotz einer ersten Halbzeit, in der vor allem die Defensive sicher stand und man nur wenige Tore aus dem Spiel heraus zuließ, stand am Ende eine 27:14 (13:9) Niederlage auf der Anzeigetafel.

Auch in diesem fünften Auswärtsspiel gegen HSG Preußen/Bor. Münster machte das Harz am Ball den Stadtlohnern erneut einen Strich durch die Rechnung. Seit dem Aufstieg in die Bezirksliga hat sich die Anzahl der Spiele mit Harz leider verdreifacht – eine Umstellung, mit der die Mannschaft weiterhin zu kämpfen hat und für die Lösungen gefunden werden müssen. Gerade im Angriff konnten Unsicherheiten sowie unnötige technische Fehler nicht abgestellt werden, sodass den zahlreich mitgereisten Zuschauenden keine zufriedenstellende Leistung gezeigt werden konnte.

Am kommenden Samstag um 18:00 Uhr werden die Stadtlohner gegen den Zweitplatzierten aus Ochtrup erneut auswärts gefordert. Die Rollen scheinen auf dem Papier klar verteilt zu sein, Hoffnung geben jedoch das Harzverbot in der Ochtruper Halle sowie der Sieg gegen den Tabellenführer aus Havixbeck vor zwei Wochen.

Hannes Heming (3) , Jan Gerrit Brillert (3), Johannes van Almsick (2), Simon Vennemann
(2), Daniel Ostendorf (1), Jan te Vrugt (1), Johannes Schneider (1), Paul Heming, Simon
Dalhues, Kai Dalhues, Jonas Hueske, Fabian Krix

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Stadtlohn ärgert den Spitzenreiter – starker Auftritt trotz 25:30-Niederlage

Damen - Neuenkirchen

Als Tabellenletzter empfingen die Damen des SuS Stadtlohn am Samstagabend den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Neuenkirchen und boten dem Favoriten über weite Strecken einen Kampf auf Augenhöhe. In der Burgsporthalle entwickelte sich von Beginn an ein intensives Duell, in dem Stadtlohn mit einer kompakten, hervorragend abgestimmten Abwehr vor einer gut aufgelegten Torhüterin überzeugte. Die Gastgeberinnen zeigten eine konzentrierte, konstante Leistung gegen den Ligaprimus in der Abwehr und erspielten sich durch geduldiges Angriffsspiel immer wieder klare Chancen. Durch verbessertes Zusammenspiel im Angriff zwang Stadtlohn die Gegnerinnen zu mehreren Fouls, die zu wichtigen Strafwürfen führten. Besonders treffsicher zeigte sich Finja Wüpping, die am Siebenmeterpunkt Nervenstärke bewies und insgesamt acht Treffer erzielte. Zur Halbzeit stand ein verdientes 13:13 auf der Anzeigetafel. Erst Mitte der zweiten Halbzeit gelang es Neuenkirchen, sich mit vier Toren abzusetzen. Positiv war zudem die Stimmung innerhalb des Teams. Selbst in Phasen, in denen Neuenkirchen seine individuelle Klasse ausspielte, blieb die Mannschaft geschlossen, pushte sich gegenseitig und hielt die Intensität hoch. Das Team zeigte damit nicht nur spielerische, sondern auch mentale Stärke. Trotz weiterhin großer Leidenschaft und sehenswerter Treffer stemmte sich Stadtlohn bis zum Schluss gegen die Niederlage.

Am Ende mussten die SuS-Damen sich zwar mit 25:30 geschlagen geben, doch die Leistung macht Mut. Mit dieser kämpferischen Vorstellung kann Stadtlohn selbstbewusst in das nächste Auswärtsspiel am Sonntag, 23.November bei Sparta Münster gehen. Das nächste Heimspiel findet am Samstag, 29.11., um 16:30 Uhr in der Burgsporthalle Stadtlohn gegen Nordwalde statt.

Für den SuS Stadtlohn spielten: Mara Schlüter (Tor); Finja Wüpping (8 Tore), Mia Böckers (5 Tore), Annika Schlüter (3 Tore), Rieke Groß-Heynk (2 Tore), Johanna Hornhues (2 Tore), Pauline Jaegers (2 Tore), Sophie Groß-Heynk (1 Tor), Maja Neumeister (1 Tor), Amy Wientjes (1 Tor), Marike Frechen, Lilith Grimmelt, Luisa Niebur, Sophia Plate, Elisa Schley

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Starke Vorstellung des SuS bei der Westfälischen Crossmeisterschaft

Die Westfälischen Crossmeisterschaften am Wochenende in Oelde-Stromberg verlangten den Läuferinnen und Läufern des SuS Stadtlohn alles ab. Der Kurs im Gaßbachtal gilt als einer des härtesten Westfalens: aufgeweichte Wiesen, matschige Abschnitte, schmale Passagen, rutschige Kurven und ein Anstieg von bis zu 23 % Steigung. Ohne Spikes ging hier kaum etwas – genau das Terrain, auf dem Cross-Spezialisten glänzen können. Und genau das der SuS Stadtlohn.

Der Höhepunkt aus Stadtlohner Sicht spielte sich im Rennen der M14 über 3,5 km ab. Direkt nach dem Start wurde deutlich, dass es an der Spitze auf ein vereinsinternes Duell hinauslaufen würde: Mats Völker und Paul Kneifel liefen Schulter an Schulter durch die ersten Steigungen und setzten sich gemeinsam vom Feld ab.

Während andere Läufer im tiefen Boden strauchelten, meisterten die beiden SuS-Athleten die schweren Passagen technisch sauber und blieben bis zur letzten großen Runde dicht beisammen. Erst am letzten langen Anstieg setzte sich Mats leicht ab und verteidigte diesen Vorsprung bis ins Ziel. Mats Völker holte Silber in 13:37 Minuten und Paul Kneifel nur knapp dahinter Bronze in 13:39 Minuten.

Anton Schall komplettierte das SuS-Team und kämpfte sich trotz des schweren Geläufs in 15:08 Minuten auf Platz 13 – ein wichtiger Beitrag für die Mannschaftswertung.

Siegerehrung M14

Mit den Platzziffern 2, 3 und 13 zeigte der SuS in der Mannschaftswertung der M14/M15 eine beeindruckende Geschlossenheit und erkämpfte sich so den Titel Vize-Westfalenmeister in der Teamwertung.

Auch die Mädchen des SuS Stadtlohn präsentierten sich auf der schwierigen Strecke bemerkenswert stark – jede auf ihre Art.

Ella Krumbeck (W14) zeigte einen sehr konzentrierten, reifen Lauf. Besonders in den technischen Passagen bergab behielt sie die Kontrolle und konnte im letzten Drittel des Rennens sogar noch Plätze gutmachen. Mit 16:51 Minuten belegte sie Platz 9 – ein Ergebnis, das ihre kontinuierliche Entwicklung unterstreicht.

Ella Krumbeck

Josie Amsel (W15) ging das Rennen mutig an und ließ sich auch vom matschigen Boden, der an vielen Stellen an den Schuhen zog, nicht beirren. Sie fand schnell ihren Rhythmus und überzeugte besonders auf den langen Geraden, auf denen sie immer wieder Druck aufbauen konnte. Ihr Einsatz wurde mit Platz 5 in 17:47 Minuten belohnt – eine auffällig starke Leistung in einem gut besetzten Feld.

Juna Oberzaucher (WJU 18) stellte sich der deutlich längeren Distanz von 4,1 km, die drei große Runden und damit gleich mehrere steile Anstiege beinhaltete. Sie kämpfte sich konstant durch das Feld, blieb mental stark und lief mit 20:58 Minuten auf Platz 13. Für eine Athletin, die sich gerade erst in der U18 etabliert, ein sehr respektables Ergebnis.

Fazit: Der Auftritt in Oelde war ein starkes Signal – und ein weiterer Schritt des SuS auf seinem Weg, sich dauerhaft in Westfalen ganz vorne zu etablieren.

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Michelle Alferink meistert Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Marbella

Als die Sonne über dem Mittelmeer aufging und das Feuerwerk über Marbella den Himmel erleuchtete, wurde es für Michelle Alferink vom SuS Stadtlohn Triathlon plötzlich ganz real. Schon in diesem Moment – als die bunten Lichter über dem Meer explodierten und der Morgenhimmel in Farbe getaucht war – spürte sie den ersten emotionalen Höhepunkt dieses Tages. „Da wurde mir klar, dass ich hier nicht als Zuschauerin bei der Weltmeisterschaft bin, sondern wirklich selbst starte“, erinnert sich die 42-Jährige. „Die Nervosität war riesig.“

Der Startschuss fiel bei 17,5 Grad Wassertemperatur – Strandstart ins offene Meer. Die Bedingungen waren nicht einfach: kein starker Wellengang, aber deutlich unruhiger als erwartet. „Lange Züge waren kaum möglich, also musste ich auf kürzere Armzüge umstellen und mit Wasserball-Kraul für Orientierung sorgen“, so Alferink. „Wichtig war, die Atemseite klug zu wählen, um möglichst wenig Meerwasser zu schlucken.“ Das gelang ihr eindrucksvoll: Michelle Alferink zeigte ein starkes Schwimmen und erreichte die fünftbeste Schwimmzeit in ihrer Altersklasse – ein perfekter Start in den Wettkampftag.

Der Wechsel erfolgte ungewohnt – mit zwei getrennten Wechselzonen. „Nach dem Schwimmen mussten wir erst unseren Radbeutel holen, uns dort umziehen und dann erst zum Rad laufen“, erklärt sie. „Das war anders als sonst, aber die Stimmung war unglaublich. Schon da hatte ich meinen zweiten emotionalen Moment – die Zuschauer haben uns förmlich ins Rennen getragen.“

Dann begann der härteste Teil des Rennens: die 90 Kilometer lange Radstrecke mit fast 1.800 Höhenmetern – berüchtigt als eine der anspruchsvollsten im Triathlon. Nach wenigen Kilometern führte der Kurs hinauf ins malerische Hinterland über Ojén bis Monda und Coín, gespickt mit steilen Anstiegen und technischen Abfahrten. „Es war extrem windig, man musste aufpassen, nicht vom Rad geweht zu werden. Einige Athletinnen stürzten. Ich habe versucht, sicher zu fahren und trotzdem Tempo zu halten, ohne alle Körner zu verlieren.“

In der zweiten Wechselzone, diesmal in einer Tiefgarage, spürte Alferink die Belastung: „Die Beine waren schwerer als erhofft, der Rücken machte sich bemerkbar. Also kurz dehnen, einmal tief durchatmen und dann so gut es geht die Kräfte für den Lauf einteilen.“

Beim anschließenden Halbmarathon wurde es noch einmal richtig hart. „Die Strecke war alles andere als flach – immer wieder kurze, steile Abschnitte, dazu die Hitze. Durch das ständige Auf und Ab kam man kaum in einen gleichmäßigen Laufrhythmus, was die Muskulatur zusätzlich belastete. Die Beine mussten ständig neu arbeiten – bergauf mehr Kraft, bergab mehr Stabilität – und genau das machte es muskulär richtig schwierig.“

Von hier an trugen mich nur noch der Wille und die Emotionen – getragen von einer Gänsehaut-Stimmung, die man kaum in Worte fassen kann. Die Strecke bebte vor Energie, das Publikum jubelte jeden Einzelnen nach vorne. „Die Zuschauer waren einfach unglaublich, sie haben uns mit jeder Runde weitergetragen“, erzählt Michelle Alferink. „Und dann dieser Moment – als ich meinen Mann, meine Tochter, meine Freundin, meinen Schwiegervater und einen Freund sah, der schon ein paar Tage vorher nach Marbella gereist war, um mich zu unterstützen – da war es vorbei mit der Kontrolle. Gänsehaut, Emotionen, pure Dankbarkeit. Ich war einfach überwältigt – dankbar, dass ich das erleben darf.“

Als Michelle Alferink nach der zweiten Laufrunde ins Ziel einlief, brachen alle Emotionen heraus. Tränen liefen über ihr Gesicht – Tränen aus Freude, Erleichterung und purem Stolz. „Ich habe es geschafft – ich war bei der Weltmeisterschaft, und ich habe sie gefinisht.“ Mit dem 24. Platz in ihrer Altersklasse, in der insgesamt 307 Athletinnen an den Start gingen, und dem 388. Platz von insgesamt 2.234 Starterinnen und Startern setzte sie ein starkes Zeichen – bei einem Rennen, in dem sich die besten Triathletinnen der Welt messen, darunter auch Vollprofis. „Ich bin einfach stolz und glücklich, diesen Tag so erlebt  zu haben. Das Ergebnis zeigt mir, dass sich all die harte Arbeit, die Disziplin und die Leidenschaft gelohnt haben.“

„Ich bin stolz, so viele tolle Freunde an meiner Seite zu haben – und auf meine großartige Trainingsgruppe, mit der ich über Monate hart gearbeitet habe. Besonders dankbar bin ich meinem Mann und meiner Tochter, die immer hinter mir stehen und mich bei allem unterstützen. Ohne diesen Rückhalt wäre das alles nicht möglich gewesen. Dieses Rennen zeigt einmal mehr: Triathlon ist kein Einzelsport, sondern Teamarbeit – auch wenn man allein auf der Strecke steht.“

Die Strecke von Marbella vereinte mediterranes Flair mit sportlicher Härte – ein perfekter Mix aus Emotion, Kulisse und Herausforderung. „Es war alles dabei – Nervosität, Kampf, Freude, Dankbarkeit und pure Gänsehaut. Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde.“