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SuS-Triathlet Marc Schlusemann meistert den IRONMAN Hamburg

Für den Triathleten Marc Schlusemann vom SuS Stadtlohn stand am 7. Juni mit dem IRONMAN Hamburg einer der Saisonhöhepunkte auf dem Programm. Nach monatelanger Vorbereitung stellte er sich der Herausforderung über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und den abschließenden Marathon über 42,2 Kilometer – und durfte sich nach 10:13 Stunden stolz als IRONMAN-Finisher feiern lassen.

Der Wettkampf begann am frühen Morgen in der Hamburger Alster. Mit seiner Schwimmzeit von 1:15 Stunden legte Marc zwar eine solide Grundlage, dennoch zeigte er sich nach dem Schwimmen etwas enttäuscht. Er hatte sich für die erste Disziplin mehr vorgenommen und hoffte auf eine schnellere Zeit. Doch bei einer Langdistanz entscheidet sich das Rennen bekanntlich erst auf den folgenden vielen Kilometern.

Nach einem schnellen Wechsel ging es auf die Radstrecke. Dort erwarteten die Athleten schwierige Bedingungen. Starker Wind und Regen machten die 180 Kilometer zu einer echten Herausforderung. Trotz der harten Bedingungen zeigte Marc eine starke Leistung und absolvierte den Radkurs in 4:54 Stunden. Für zusätzliche Aufregung sorgte ein Sabotage-Akt auf der Radstrecke, bei dem Metallsplitter zahlreiche Defekte verursachten und mehrere Teilnehmer zur Aufgabe zwangen. Marc hatte jedoch Glück und blieb von den Vorfällen verschont, sodass er sein Rennen ohne technische Probleme fortsetzen konnte.

Mit einer guten Ausgangsposition wechselte er auf die Laufstrecke. Kilometer für Kilometer kämpfte er sich durch die Hamburger Innenstadt entlang der Alster. Die Begeisterung der Zuschauer, die Partystimmung und die Unterstützung seiner Familie und Freunde entlang der Strecke sorgten dabei immer wieder für zusätzliche Motivation. Nach 3:52 Stunden bog Marc schließlich auf die Zielgerade am Rathausmarkt ein.

Nach insgesamt 10:13 Stunden überquerte der SuS-Athlet erschöpft, aber überglücklich die Ziellinie. Besonders erfreulich war dabei seine Platzierung: In seiner Altersklasse 50 – 55 belegte Marc einen hervorragenden 14. Platz und konnte sich damit im starken internationalen Teilnehmerfeld behaupten und die Farben des SuS Stadtlohn eindrucksvoll vertreten.

„Die Wetterbedingungen auf der Radstrecke waren z.T. echt brutal und haben wohl doch ein paar Körner gekostet, die beim Laufen gegen Ende gefehlt haben. Dass meine Familie und Freunde hier waren, hat mich aber zusätzlich gepusht“, so Marc nach Rennen.

Der Vergleich zu seinem bisherigen Start in Hamburg zeigt die positive Entwicklung. Gegenüber seiner Zeit von 10:57 Stunden beim IRONMAN Hamburg 2023 verbesserte sich Marc um mehr als 44 Minuten – ein eindrucksvoller Beleg für die erfolgreiche Trainingsarbeit der vergangenen Jahre.