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SuS Stadtlohn bei der Triathlon-DM im Rahmen der Finals stark vertreten

Michelle Alferink überzeugt in der Mixed-Relay– Bruno Krumbeck wird starker Vierter der U23.

Stadtlohn/Steinhude. Aus Sicht des SuS Stadtlohn richtete sich der Blick vor allem auf das Steinhuder Meer. Dort stellten sich Michelle Alferink und Bruno Krumbeck der nationalen Triathlon-Elite.

Den Auftakt machte Michelle Alferink bei der Deutschen Meisterschaft in der Mixed Team Relay, ein Staffelformat mit jeweils zwei Starterinnen und zwei Startern im Wechsel. Mit ihrem Zweitstartrecht ging die SuS-Athletin für das Triathlon Team Ratingen 08 an den Start und übernahm den ersten Abschnitt. Für den Supersprint über 275 Meter Schwimmen, 7,6 Kilometer Radfahren und 1,4 Kilometer Laufen einschließlich der beiden Wechsel benötigte sie 25:22 Minuten. Das Ratinger Quartett erreichte nach 1:37:55 Stunden den 18. Platz.

Die Platzierung erzählt allerdings nur einen Teil der Geschichte. Alferink, Jahrgang 1983, hatte erst im Mai die Vizeweltmeisterschaft in der Altersklasse Ü40 über die Mitteldistanz gewonnen. In Steinhude traf sie nun in einem überwiegend von jungen Elite- und U23-Athletinnen geprägten Feld auf zahlreiche Konkurrentinnen, die rund zwei Jahrzehnte jünger waren. Gerade in der extrem schnellen Mixed Relay, die vom Start weg mit höchster Intensität absolviert wird, ist ihre Leistung besonders bemerkenswert. Die erfahrene Ausdauerathletin bewies, dass sie sich auch in einem kurzen, hochintensiven Rennformat behaupten kann.

Am Sonntag folgte der große Auftritt von Bruno Krumbeck. Das SuS-Eigengewächs startete in der Elite- und U23-Wertung über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Nach einem starken Schwimmen in 9:44 Minuten hielt er sich auf dem Rad in der Spitzengruppe und absolvierte den abschließenden Lauf in 15:25 Minuten. Nach insgesamt 52:55 Minuten überquerte Krumbeck als sehr guter Achter des Elitefeldes die Ziellinie.

In der Deutschen U23-Meisterschaft bedeutete diese Leistung den vierten Platz. Lediglich fünf Sekunden fehlten ihm zur Bronzemedaille in seiner ersten U23-Saison. Sein Rückstand auf den neuen U23-Meister Jaspar Ortfeld betrug nur 26 Sekunden, auf den Deutschen Elite-Meister Lasse Lührs lediglich 43 Sekunden.

Auch in der Bundesliga-Teamwertung war Krumbeck erfolgreich: Mit der Sportunion Neckarsulm belegte er den zweiten Tagesrang. Für den SuS Stadtlohn fällt die Bilanz damit klar positiv aus. Michelle Alferink steht für Erfahrung, Vielseitigkeit und außergewöhnliche Leistungsbereitschaft, Bruno Krumbeck für die erfolgreiche Entwicklung eines Stadtlohner Nachwuchstalents bis in die nationale Elite. Beide sorgten dafür, dass der SuS auf Deutschlands größter Multisportbühne sichtbar vertreten war.

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