Mit einer 16:28-Niederlage kehrten die Handballerinnen des SuS Stadtlohn am Sonntagabend aus Münster zurück. Bei der HSG Preußen/Borussia Münster waren für die Gäste in der Frauen-Bezirksliga Münsterland aufgrund einer schlechten Offensivleistung erneut keine Punkte zu holen.
Aus Sicht des SuS war vor allem die Abwehrarbeit phasenweise ordentlich. Auch die Torhüterin zeigte eine engagierte Vorstellung und verhinderte mit mehreren Paraden einen noch höheren Rückstand.
Der Knackpunkt lag klar im Angriff. Offensiv fand Stadtlohn über die gesamte Spielzeit kaum zu der Leistung aus den letzten Spielen. Es fehlte an Tempo, Druck auf die Münsteraner Abwehr und Durchbrüchen. Torchancen wurden oft nicht ausgenutzt und man scheiterte häufig an der gegnerischen Torhüterin. In den Eins-gegen-Eins-Situationen mangelte es an Durchsetzungsvermögen, sodass die Stadtlohnerinnen selten frei zum Wurf kamen.
So setzte sich Münster bereits vor der Pause deutlich ab und baute den Vorsprung in der zweiten Hälfte weiter aus. Für den SuS Stadtlohn gilt es nun, aus der elften Niederlage in Folge die richtigen Schlüsse zu ziehen. Am Samstag, 21. Februar wollen die SuS-Damen im Heimspiel um 16:30 Uhr besonders in der Offensive ein anderes Spiel zeigen, um endlich wieder Punkte im Abstiegskampf zu sichern.
Für den SuS Stadtlohn spielten: Stephanie Gevers, Hanne Wewers (beide Tor); Joelle Dirks (6), Johanna Hornhues (4), Rieke Groß-Heynk (3), Mia Boeckers (2), Sophia Plate (1), Emmy Gehling, Sophie Groß-Heynk, Sophia Kahmen, Luisa Niebur, Mia Ross, Annika Schlueter, Lene Wewers, Amy Wientjes, Finja Wüpping
