Die Handballdamen des SuS Stadtlohn mussten sich am Sonntagabend in der Frauen-Bezirksliga Münsterland der erfahrenen Mannschaft des BSV Roxel mit 27:34 geschlagen geben. In einer torreichen Begegnung reichten Einsatz und Moral nicht aus, um den Gastgeberinnen genug entgegenzusetzten.
In der ersten Halbzeit hielt Stadtlohn die Partie noch offen. Nach einem frühen Rückstand kämpfte sich das Team mehrfach heran und ging mit einem 10:13 in die Pause. Bereits hier zeigte sich jedoch, dass die Stadtlohnerinnen im Angriff viel Aufwand betreiben mussten, um zu klaren Torchancen zu kommen. Hinzu kamen zahlreiche technische Fehler, durch die der Ball im Angriff zu oft verloren ging.
Nach dem Seitenwechsel bekam der SuS defensiv immer weniger Zugriff auf das Spiel. Vor allem die wurfstarke Rückraumspielerin des BSV Roxel stellte die Stadtlohner Abwehr vor große Probleme, da es Stadtlohn nicht gelang, ihre Rückraumwürfe durch konsequentes Raustreten effektiv zu unterbinden. Zudem bereitete das Kreisspiel der Gastgeberinnen in der zweiten Halbzeit große Schwierigkeiten: das Zusammenspiel zwischen Rückraumspielerinnen und der Kreisläuferin konnte nicht unter Kontrolle gebracht werden.
Auch offensiv fehlte es an Durchschlagskraft. Viele Abschlüsse waren nicht mit der nötigen Konsequenz und Zielsicherheit platziert und scheiterten an der gut aufgelegten Torhüterin der Roxelerinnen.
Trainer Sebastian Schmaller brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Wir mussten im Angriff sehr viel investieren, um Tore zu erzielen, und haben gleichzeitig hinten zu wenig getan, um Gegentore zu verhindern.“ Am Ende stand eine Niederlage, aus der die Stadtlohnerinnen als Tabellenschlusslicht ihre Schlüsse ziehen müssen. Bereits am kommenden Freitagabend geht es für die Stadtlohnerinnen in Mettingen um die nächsten Punkte.
Für den SuS Stadtlohn spielten: Stephanie Gevers, Hanne Wewers (beide Tor), Mia Böckers (8 Tore), Amy Wientjes (5 Tore), Joelle Dirks (3 Tore), Luisa Niebur (3 Tore), Johanna Hornhues (2 Tore), Sophia Kahmen (2 Tore), Emmy Gehling (1 Tor), Rieke Groß-Heynk (1 Tor), Sophie Groß-Heynk (1 Tor), Annika Schlüter (1 Tor), Mia Ross, Elisa Schley, Lene Wewers, Finja Wüpping
